Man kennt Grabstätten, aber wo war die Siedlung?

11/2016 - Die Archäologische Arbeitsgemeinschaft Heidekreis ist zwar ein ehrenamtlicher Verein, macht aber professionelle Arbeit: Wenn bei Bauarbeiten oder in anderen Situationen Spuren frühzeitlicher Besiedlung gefunden werden, werden sie gesichert, freigelegt und dokumentiert. Die Region rund um Bomlitz ist in dieser Hinsicht ergiebig, und Hügelgräber keine Seltenheit. Besonders bekannt sind die Hügelgräber in der Borger und Benefelder Lohheide. Beim FORUM erläuterte Dirk Hering, Beauftragter für Bodendenkmäler im Südkreis, den Stand der Kenntnisse. 

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Die 1970er waren gute Jahre für die Firma Wolff

11/2016 - Mehr als 4.000 Menschen waren in den 1970er Jahren bei der Firma Wolff beschäftigt. "Drumherum gab es nur wenige andere große Arbeitgeber. Und wenn man bedenkt, dass die Gemeinde Bomlitz seinerzeit nur wenige Einwohner mehr hatte als heute, wird die damalige Bedeutung der Firma klar", berichtete Historiker Thorsten Neubert-Preine. Eine ähnlich hohe Beschäftigung habe die Firma nur zu Kriegszeiten gehabt. Noch einmal wird es am 12. Dezember eine FORUM-Führung durch die Ausstellung geben, bevor sie nach 1 1/2 Jahren abgebaut wird.

 

Kaffee, Kuchen und vier gute Bücher

11/2016 - Draußen war es ungemütlich, drinnen wurden vier unterhaltsame Bücher vorgestellt, und bei Kaffee und Kuchen konnte man zwischen den Vorstellungen miteinander bei Klaviermusik plaudern. Die Räumlichkeiten der Bücherei im Dorfgemeinschaftshaus Bomlitz waren ein guter Rückzugsort für das FORUM-Literaturcafe an einem herbstlichen Sonntag. Vorgestellt wurden "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner, "Die Brückenbauer" von Jan Guillau, "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag und "Ein Mann - ein Buch", ein Ratgeber für alle Lebenslagen eines Mannes (den es natürlich auch für Frauen gibt).

 

Nachts um 1 Uhr stand er auf, um zu schreiben

11/2016 - Der Schriftsteller Arno Schmidt und seine Frau Alice lebten von 1946 bis 1950 in Benefeld auf dem Mühlenhof. Zwar liebte er die hiesige Landschaft. Die Lebens- und Wohnbedingungen waren aber in der unmittelbaren Nachkriegszeit so ärmlich und beengt, dass das Ehepaar nach Rheinland-Pfalz in eine größere Wohnung verzog. 1958 kamen Arno und Alice Schmidt schließlich wieder zurück in die Lüneburger Heide und bezogen ein kleines Haus in Bargfeld bei Eschede, wo der Autor bis zu seinem Tod 1979 lebte. Das FORUM besuchte das Arno-Schmidt-Haus mit einer Gruppe Interessierter.

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Lesetipps quer durch die Welt der Bücher

11/2016 - Schon über fünf Jahre gibt es zweimal im Jahr das Lese-FORUM: Leserinnen und Leser stellen den Gästen Bücher vor, die sie in der letzten Zeit gelesen haben, und geben eine Empfehlung ab. In jeder Runde sind es ca. zehn neue Bücher, die auf die Leseliste kommen. Im November waren Bücher im Programm von der Gewinnerin des Deutschen Jugendbuchpreises Ursula Poznanski und dem Nobelpreiskandidaten Haruki Murakami. Darüber hinaus gab es einen Bildband über Arno Schmidt und Bücher z.B. von Comedian Torsten Sträter und Alex Capus.

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Kreatives Schreiben ist Dichten für jedermann

11/2016 - Beim Wunsch, selbst Texte zu verfassen, kommen viele Hobbyautorinnen und -autoren schon früh an eine knifflige Stelle: Wie soll man anfangen? Und gerade bei Lyrik wünscht man sich das Sprachgefühl von Heinrich Heine oder Rilke, und nicht wenige trauen sich nach den ersten vermeintlichen Fehlversuchen nicht mehr an Gedichte heran. Bei der FORUM-Werkstatt "Kreatives Schreiben" inspirierte die Trainerin Inge Meyer-Hameister die Interessierten mit einfachen Techniken und empfahl vor allem eine entspannte Herangehensweise.

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Geschichtsbuch und Visitenkarte der USA

10/2016 - Wer die USA als Tourist besucht, will wahrscheinlich zuerst New York sehen. Dahinter kommen als Reiseziele sicherlich San Francisco oder auch Los Angeles. Referent Torsten Kleiber empfahl beim FORUM-Weltreisevortrag über Washington D.C., auch die Hauptstadt in den Reiseplan aufzunehmen und sich dort Zeit zu nehmen. "Washington zeigt, wie die USA ihr Land Gästen präsentieren wollen, was ihnen wichtig ist und woran sie erinnern möchten." So sei Washington nicht nur eine angenehme Stadt, die verglichen mit New York beschaulich und frei von Hektik sei, sondern auch ein amerikanisches Geschichtsbuch. 

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Andreas Oesterling ließ "Lichter tanzen"

10/2016 - Andreas Oesterling ist einer der renommiertesten Klavierlehrer in der Region. Er liebt die Klassik genauso wie den Jazz. Bei seinem Konzert "Dancing Lights" spielte er beim FORUM Klavierarrangements von Stücken von Jazz-"Helden" wie Miles Davis, Pat Metheny, Chick Corea oder Duke Ellington, erinnerte an die grandiose "Friday Night in San Francisco" und hatte auch eigene Kompositionen dabei, bei denen der Klein Eilstorfer sein Können zeigte. Die Gäste hatten auf so einen Abend offensichtlich gewartet und waren begeistert.

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Bomlitz war immer ein besonderer Industriestandort

10/2016 - Zum Jahresende darf der Historiker Thorsten Neubert-Preine mit Erlaubnis von DOW noch einmal Führungen durch die Ausstellung "200 Jahre Industriegeschichte in Bomlitz" anbieten. Das Interesse ist nach wie vor groß. Zum Oktober-Termin fanden sich rund vierzig Gäste ein, die mit Neubert-Preine anhand von Originaldokumenten, Exponaten und sogar einem Film aus den 1940er Jahren eine Reise in die Vergangenheit des Standorts machten. Das FORUM wird im November und Dezember weitere Führungen anbieten.

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Im Dunkeln lässt sich munkeln - und wandern

10/2016 - Ein Vollmond macht besonderes Licht, und vor allem überraschend viel Licht. Natürlich war die Gruppe, die Peter Kloy bei der Mondscheinwanderung für das FORUM durch den Abend führte, auch ausgestattet mit Taschenlampen. Aber wenn nicht gerade Wolken ihn verdeckten, war der Mond eine große Laterne am Himmel, die den Weg beleuchtete. "Das werden wir in jedem Jahr anbieten", freute sich Peter Kloy über die Wanderung im Dunkeln. Es sei eine besondere Atmosphäre, die Natur dufte anders als tagsüber, und so eine Wanderung sei am Abend noch einmal ein guter und entspannender Abschluss des Tages.

 

"Ein Bahnübergang (die Schranken seidank hoch)"

10/2016 - Das Interesse am Schriftsteller Arno Schmidt und seinem Wirken ist erfreulich und unerwartet groß. Zur FORUM-Führung "Arno Schmidt in Benefeld - 1945 bis 1950" kamen fast dreißig Gäste, die Referent Torsten Kleiber mitnahm auf einen Spaziergang durch Benefeld. Mit der Novelle "Schwarze Spiegel" begaben sich die Literaturinteressierten auf eine Reise in die unmittelbare Benefelder Nachkriegszeit und folgten dem Protagonisten der Erzählung auf seinem Weg durch die Handlung der Geschichte.

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