Wieder zu Besuch bei Arno und Alice Schmidt

10/2017 - In Bargfeld bei Celle fanden Arno und Alice Schmidt ab 1958 ein Zuhause. Nach vielen Jahren, in denen die beiden in kleinen Wohnungen, in Benefeld nur in einem Zimmer lebten, konnten sie in Bargfeld ein kleines Häuschen beziehen. Die Arno-Schmidt-Stiftung hat in den letzten Jahrzehnten das Lebenswerk des besonderen Schriftstellers vor Ort erhalten und erforscht. Das FORUM fährt mit Schmidt-Fans (und solchen, die es werden wollen) jährlich im Oktober nach Bargfeld. In diesem Jahr führte Susanne Fischer, Geschäftsführerin der Stiftung, die FORUM-Gruppe durch die Ausstellung und das Wohnhaus.

 

Krimi, Grusel und Humor bei den Buchvorstellungen

10/2017 - Es wird kälter, das ist nicht zu übersehen. Aber damit kommt auch die schöne Zeit, in der man es sich auf dem Sofa gemütlich machen und ein gutes Buch lesen sollte. Dafür gab es im Lese-FORUM wieder sieben Anregungen, die von Lesern vorgestellt wurden. Mit im Angebot waren diesmal unter anderem ein Klassiker von Mark Twain, "Das Glück hat vier Farben" von Lisa Moore oder auch "Eine kurze Geschichte der Menschheit" von Yuval Noah Harari. Nebenbei wurde bei einem Bücherquiz wie immer eine Mühlentasse vergeben. Die Bücherliste finden Sie auf dieser Website unter "Unser Verein > Infothek > Lese-FORUM".

 

Volle und intensive Farben bei Inken Stampa

10/2017 - Inken Stampa konstruiert als Architektin tagsüber Zweckbauten, die eher schmucklos sind, und in ihrer Freizeit lebt sie ihre Leidenschaft aus: Die Verdenerin, die viel Zeit in Benefeld verbringt, malt gern in deutlichen und intensiven Farben. Dabei lässt sie sich von Eindrücken aus dem Alltag zu ihren Motiven inspirieren und malt mit expressionistischen Einflüssen, naiv oder auch abstrakt. Gern produziert sie Varianten eines Motivs, um mit unterschiedlichen Farben Effekte und Wirkungen zu erzeugen. Inken Stampas Ausstellung "Farbtöne" kann noch bis zum 03.11.2017 im Dorfgemeinschaftshaus Bomlitz besucht werden.

 

Waldorfschulklasse testete die Windfege

10/2017 - Eine der vierten Klassen der Benefelder Waldorfschule hat das FORUM in der Cordinger Mühle besucht. Die Schülerinnen und Schüler hatten Weizen angebaut und gedroschen und wollten ihr Arbeitsergebnis bis zum Mehl weiterverarbeiten. Mit dem Freiwilligen Müller Horst Peterson und Torsten Kleiber vom FORUM machte die Klasse einen Rundgang durch die Mühle und reinigten mit der über hundert Jahre alten Windfege ihre Ernte und trennten dabei die "Spreu vom Weizen". Für den Mahlgang mit der Handmühle fehlte am Vormittag schließlich die Zeit, der Arbeitsgang wird aber in der Schule nachgeholt.

 

Bodo Wartke wäre stolz auf die beiden

10/2017 - Christian Felski aus Ahlden und sein Freund Timo Kreis aus Walsrode teilen ihre ganz besondere Freude am Musik-Kabarettisten Bodo Wartke. Bereits vor Jahren begannen sie, Stücke von ihm zu covern: mit Kreis am Klavier, während Felski die sprachlich anspruchsvollen Texte singt. Nach Bomlitz kamen sie bereits zum zweiten Mal für ein Konzert und begeisterten wieder, diesmal mit einem erweiterten Programm und vielen neuen Stücken. Über achtzig Gäste waren bestens unterhalten. Und auch wenn für die beiden das Studium natürlich oberste Priorität hat: Bitte auf jeden Fall weitermachen!

 

"Es lebe die deutsch-französische Freundschaft!"

10/2017 - Über 100 Jahre lang war das Verhältnis von Deutschen und Franzosen maßgeblich von Neid, Missgunst und Feindschaft geprägt. Es wurden Kriege zwischen den Nachbarvölkern links und rechts des Rheins geführt, die unendliches Leid und Schrecken brachten, viel zu vielen sogar den Tod. In deutschen Landen wurden die Franzosen zu "Erzfeinden" erklärt. In der Bevölkerung machte sich eine Franzosenfeindlichkeit breit, die nicht selten in offenen Hass mündete. Sogar noch meine inzwischen 85-jährige Schwiegermutter hat früher oft verwundert gefragt, warum wir ausgerechnet nach Frankreich in den Urlaub fahren wollten.

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Die Region hätte sich anders entwickelt

09/2017 - Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte Wohnungsnot in der Region. Der EIBIA-Geschäftsführer Claassen schlug deshalb der britischen Militärkommandantur vor, die Bunker und Gebäude der EIBIA nicht zu sprengen, sondern zivil umzunutzen. Er hatte dazu Architektenzeichnungen anfertigen lassen, die zeigten, wie aus manchen Gebäuden Wohnhäuser gestaltet werden konnten, aus anderen aber auch ein Kindergarten, ein Seniorenheim, ein Rathaus oder auch Ladengeschäfte. Die Briten lehnten ab, und fast der gesamte Bestand an Gebäuden in der Bomlitzer EIBIA wurde zerstört.

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FORUM besuchte Bremerhaven mit seinen Einrichtungen

09/2017 - Bremerhaven ist eine Reise wert. Mit der diesjährigen Kulturfahrt besuchte das FORUM die Hafenstadt an der See, in der sich mehrere bemerkenswerte Einrichtungen befinden. Ein Teil der Bomlitzer Ausflügler besuchte das Auswandererhaus, ein anderer das Klimahaus, weitere Teilnehmenden gingen in den Zoo am Meer oder das Schifffahrtsmuseum. Zum Abschluss gab es eine Stadtrundfahrt, die auch durch den Hafen führte. Um auch weitere Einrichtungen in Bremerhaven besuchen zu können, wird das FORUM voraussichtlich auch im nächsten Jahr wieder eine Tagesfahrt dorthin anbieten.

 

Plötzlich war ein "Marketing"-Wechsel nötig

09/2017 - Firmengründer August Wolff war ein tüchtiger Geschäftsmann. Als die Bomlitzer Mühle 1815 noch Papier herstellte, war das schon ein lukratives Geschäft. Die modernen Staaten wie Preußen oder das heimische Königreich Hannover bauten ihre Verwaltungen immer weiter auf und benötigten für Formulare und Urkunden Papier in wachsenden Mengen. August Wolff erkannte aber bereits: Schießpulver war ein Geschäft mit noch mehr Gewinn. So entwickelte sich die Firma Wolff zum "Haus- und Hoflieferanten" für das Militär des Königreichs Hannover mit besten Kontakten zur Regentenfamilie.

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Stempel sind begehrt, aber der Weg ist das Ziel

09/2017 - Bei tollem Wetter hat sich wieder eine Gruppe um FORUM-Wanderführer Peter Kloy auf den Jacobusweg gemacht. Die Pilgertouren durch die Lüneburger Heide verbinden unterschiedliche Kirchen und bilden einen Rahmen für die Wanderungen, auf deren Stationen man auch die legendären Pilgerstempel erhalten kann. Stempel im Pilgerpass zu erhalten, war dann für die dreißig Teilnehmenden zwar auch ein netter Sammeleffekt. Wichtiger war jedoch auf der 22 km langen Strecke das Pilgern als besinnliches gemeinsames Wandern, das trotz der körperlichen Anstrengung erleichternd wirkt und Gedanken anregt.

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Diesmal an der Mühle auch Butterkuchen gebacken

09/2017 - "Denkmäler sind die Gene einer Region", und die Cordinger Mühle ist ein besonders eindrucksvolles Sinnbild für die Entwicklung der Region in der Geschichte. Zum Tag des offenen Denkmals hatte das FORUM gut zu tun mit Führungen durch die Mühle und die EIBIA, und nebenbei machten die FORUM-Flötengruppe und das Duo Mühlenblues Musik. Zur Stärkung backte ein Team Mühlenbrote und frischen Butterkuchen ... der wegging wie warme Semmeln. "So wohl, wie sich die Gäste hier fühlten, würde man am liebsten ein Mühlencafe eröffnen", freute sich der FORUM-Vorstand. Aber das wäre leider nicht so einfach.

 

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