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Oliver Peetz machte es spannend in der Mühle

06/2016 - Wenn Oliver Peetz über seine Bücher spricht, ist er voll bei der Sache. Zwei Psychothriller hat der Benefelder bereits veröffentlicht, ein weiterer liegt als Manuskript vor. Aus allen dreien hat er bei einer FORUM-Lesung in der Cordinger Mühle vorgetragen und erläuterte dabei auch, wie er beim Schreiben vorgehen würde. "Es ist ein Talent, das viele Jahre in mir verborgen war. Jetzt sind meine Lebensumstände so, dass ich es endlich zum Ausdruck bringen kann." Die Ideen und Impulse für seine fiktiven Handlungen hätte er dabei auch aus seinem eigenem Leben bezogen, das Höhen und Tiefen gehabt habe.

Sein Erstlingswerk "Katzenpolka" sei für Oliver Peetz ein Start gewesen. Unerfahren sei er gewesen, wie man überhaupt von der Idee im Kopf über das Schreiben eines Textes zu einem Buch kommen würde. "Das ganze ist auf jeden Fall Teamarbeit. Und ich habe das Glück, viele tolle Leute um mich zu haben, die in diesem Team Aufgaben übernehmen und an mich geglaubt haben", zeigte sich Peetz dankbar. Er selbst könne sich ganz auf das Schreiben konzentrieren. Vor allem ohne die Unterstützung und Geduld seiner Frau Sandra wäre das nicht möglich gewesen.

Während "Katzenpolka" ein Psychothriller mit Serienmörder, Krimihandlung und überraschenden Wendungen ist, geht es in "Katzenwalzer" um einen Thriller mit dem Hintergrund einer Familientragödie. Auch hier hat Peetz oft die Sicht der Protagonisten eingenommen und erzählt aus der Ich-Perspektive. Sprachlich wird die Handlung dadurch lebensecht und wirkt gerade in den Schlüsselszenen besonders beklemmend und nachvollziehbar.

Aus seinem bisher unveröffentlichten Manuskript "Katzentango" gab der Benefelder Autor eine Leseprobe, die auch wiederum für Spannung sorgte, aber thematisch eher im Fantasy-Bereich lag. Das Buch sei fast abgeschlossen und würde jetzt zum Verkauf vorbereitet werden. Übrigens: Die Katze aus den drei Buchtiteln sei bewusst eingebaut und habe jeweils auch Bedeutung für die Handlung. "Inspiriert wurde ich dabei natürlich von unserer eigenen Katze", schmunzelte Oliver Peetz.

Die Cordinger Mühle war für das Autorenheimspiel von Oliver Peetz besonders geeignet. Rot war sein erstes Buchcover, und rot wurde auch der Hintergrund in der leicht abgedunkelten Mühle angestrahlt. "Für mich ist das hier in diesem historischen Gebäude eine ganz besondere Stimmung und eine große Freude", erklärte Oliver Peetz. Es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass man den Schriftsteller hier hören wird.

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