Und im nächsten Jahr geht es weiter

12/2016 - FORUM-Wanderführer Peter Kloy hat im ausklingenden Jahr durch sein regelmäßiges Angebot beim Wandern vor der eigenen Haustür eine gute Resonanz gehabt. Fast zweihundert Teilnehmer konnte er in 2016 begrüßen, die durch alle Ortsteile der Gemeinde und auch Dörfer in der Umgebung gemeinsam gewandert sind. Fast immer gab es eine Kaffeepause auf der Strecke, bei der letzten Tour ging man ins Cafe, um über die Ziele für das nächste Jahr zu sprechen und sich (vorläufig) in die Weihnachtspause zu verabschieden. Weiter wird es mit der FORUM-Neujahrswanderung gehen und dann wieder ab dem Frühling.

 

Neuer FORUM-Faltplan erklärt den Mahlprozess

11/2016 - Die Cordinger Mühle in Benefeld ist nicht nur ein schönes Baudenkmal, sondern auch eine voll funktionstaugliche Produktionsstätte aus alten Zeiten. Allgemein bekannt ist, dass das Wasserrad die Mühlsteine antreibt, und das Korn zwischen den Steinen zu Mehl zermahlen wird. Allerdings sind dazwischen noch einige weitere Schritte, die das FORUM jetzt in einem Faltplan beschrieben und erläutert hat. Mit dem Finger auf dem Plan lässt sich nun anhand einer Querschnittszeichnung der Mühle der Produktionsweg nachverfolgen. Und man staunt dabei, wie clever man sich auch ohne elektrischen Strom früher hilfreiche Mechanismen konstruierte.

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Bei Barich konnte man anschreiben lassen

11/2016 - Der Vater von Hans-Jürgen Bollig war der Werksarzt der EIBIA und später Hausarzt in Benefeld. So war die Familie im Ort bekannt und Dr. Bollig eine Institution. Hans-Jürgen Bollig verbrachte seine Kindheit und Jugend in Benefeld, hat sie noch heute in guter Erinnerung und besuchte das FORUM Bomlitz, um aus alten Zeiten zu erzählen. Bollig hat seine Erinnerungen aufgeschrieben und las daraus Episoden vor. Das Benefeld der 1960er Jahre kam dabei vielen Gästen bekannt vor und sorgte für viele Schmunzler.

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Man kennt Grabstätten, aber wo war die Siedlung?

11/2016 - Die Archäologische Arbeitsgemeinschaft Heidekreis ist zwar ein ehrenamtlicher Verein, macht aber professionelle Arbeit: Wenn bei Bauarbeiten oder in anderen Situationen Spuren frühzeitlicher Besiedlung gefunden werden, werden sie gesichert, freigelegt und dokumentiert. Die Region rund um Bomlitz ist in dieser Hinsicht ergiebig, und Hügelgräber keine Seltenheit. Besonders bekannt sind die Hügelgräber in der Borger und Benefelder Lohheide. Beim FORUM erläuterte Dirk Hering, Beauftragter für Bodendenkmäler im Südkreis, den Stand der Kenntnisse. 

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Die 1970er waren gute Jahre für die Firma Wolff

11/2016 - Mehr als 4.000 Menschen waren in den 1970er Jahren bei der Firma Wolff beschäftigt. "Drumherum gab es nur wenige andere große Arbeitgeber. Und wenn man bedenkt, dass die Gemeinde Bomlitz seinerzeit nur wenige Einwohner mehr hatte als heute, wird die damalige Bedeutung der Firma klar", berichtete Historiker Thorsten Neubert-Preine. Eine ähnlich hohe Beschäftigung habe die Firma nur zu Kriegszeiten gehabt. Noch einmal wird es am 12. Dezember eine FORUM-Führung durch die Ausstellung geben, bevor sie nach 1 1/2 Jahren abgebaut wird.

 

Kaffee, Kuchen und vier gute Bücher

11/2016 - Draußen war es ungemütlich, drinnen wurden vier unterhaltsame Bücher vorgestellt, und bei Kaffee und Kuchen konnte man zwischen den Vorstellungen miteinander bei Klaviermusik plaudern. Die Räumlichkeiten der Bücherei im Dorfgemeinschaftshaus Bomlitz waren ein guter Rückzugsort für das FORUM-Literaturcafe an einem herbstlichen Sonntagnachmittag. Vorgestellt wurden "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner, "Die Brückenbauer" von Jan Guillau, "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag und "Ein Mann - ein Buch", ein Ratgeber für alle Lebenslagen eines Mannes (den es natürlich auch für Frauen gibt).

 

Nachts um 1 Uhr stand er auf, um zu schreiben

11/2016 - Der Schriftsteller Arno Schmidt und seine Frau Alice lebten von 1946 bis 1950 in Benefeld auf dem Mühlenhof. Zwar liebte er die hiesige Landschaft. Die Lebens- und Wohnbedingungen waren aber in der unmittelbaren Nachkriegszeit so ärmlich und beengt, dass das Ehepaar nach Rheinland-Pfalz in eine größere Wohnung verzog. 1958 kamen Arno und Alice Schmidt schließlich wieder zurück in die Lüneburger Heide und bezogen ein kleines Haus in Bargfeld bei Eschede, wo der Autor bis zu seinem Tod 1979 lebte. Das FORUM besuchte das Arno-Schmidt-Haus mit einer Gruppe Interessierter.

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Lesetipps quer durch die Welt der Bücher

11/2016 - Schon über fünf Jahre gibt es zweimal im Jahr das Lese-FORUM: Leserinnen und Leser stellen den Gästen Bücher vor, die sie in der letzten Zeit gelesen haben, und geben eine Empfehlung ab. In jeder Runde sind es ca. zehn neue Bücher, die auf die Leseliste kommen. Im November waren Bücher im Programm von der Gewinnerin des Deutschen Jugendbuchpreises Ursula Poznanski und dem Nobelpreiskandidaten Haruki Murakami. Darüber hinaus gab es einen Bildband über Arno Schmidt und Bücher z.B. von Comedian Torsten Sträter und Alex Capus.

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Kreatives Schreiben ist Dichten für jedermann

11/2016 - Beim Wunsch, selbst Texte zu verfassen, kommen viele Hobbyautorinnen und -autoren schon früh an eine knifflige Stelle: Wie soll man anfangen? Und gerade bei Lyrik wünscht man sich das Sprachgefühl von Heinrich Heine oder Rilke, und nicht wenige trauen sich nach den ersten vermeintlichen Fehlversuchen nicht mehr an Gedichte heran. Bei der FORUM-Werkstatt "Kreatives Schreiben" inspirierte die Trainerin Inge Meyer-Hameister die Interessierten mit einfachen Techniken und empfahl vor allem eine entspannte Herangehensweise.

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Geschichtsbuch und Visitenkarte der USA

10/2016 - Wer die USA als Tourist besucht, will wahrscheinlich zuerst New York sehen. Dahinter kommen als Reiseziele sicherlich San Francisco oder auch Los Angeles. Referent Torsten Kleiber empfahl beim FORUM-Weltreisevortrag über Washington D.C., auch die Hauptstadt in den Reiseplan aufzunehmen und sich dort Zeit zu nehmen. "Washington zeigt, wie die USA ihr Land Gästen präsentieren wollen, was ihnen wichtig ist und woran sie erinnern möchten." So sei Washington nicht nur eine angenehme Stadt, die verglichen mit New York beschaulich und frei von Hektik sei, sondern auch ein amerikanisches Geschichtsbuch. 

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Andreas Oesterling ließ "Lichter tanzen"

10/2016 - Andreas Oesterling ist einer der renommiertesten Klavierlehrer in der Region. Er liebt die Klassik genauso wie den Jazz. Bei seinem Konzert "Dancing Lights" spielte er beim FORUM Klavierarrangements von Stücken von Jazz-"Helden" wie Miles Davis, Pat Metheny, Chick Corea oder Duke Ellington, erinnerte an die grandiose "Friday Night in San Francisco" und hatte auch eigene Kompositionen dabei, bei denen der Klein Eilstorfer sein Können zeigte. Die Gäste hatten auf so einen Abend offensichtlich gewartet und waren begeistert.

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