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Erlebnisse quer durch Amerika bis nach Mexiko

05/2016 - Die Bomlitzer Doris und Siegmund Annussek haben ein scheinbar unstillbares Fernweh. Mit ihrem Wohnmobil setzten sie nach Kanada über, durchquerten monatelang den amerikanischen Kontinent von Ost nach West und fuhren dann an der Westküste südwärts. In ihrem zweiten FORUM-Weltreisevortrag zeigten sie Bilder des zweiten Teils ihrer Reise und erzählten von ihren Erlebnissen. Beide sind mittlerweile erfahrene Globetrotter und achteten darauf, dass sie ihre Stationen gut dokumentierten. Heraus kam wieder ein interessanter Vortragsabend mit vielen spannenden Eindrücken.

Besonders zeichnet das Ehepaar Annussek wohl ihre Gelassenheit aus. Auf einer Reise dieser Dauer gibt es viele Situationen, in denen man improvisieren und mit unvorhergesehenen Bedingungen zurecht kommen muss. Dafür haben beide eine Reiseroutine entwickelt, die ihnen ermöglicht, sich auf vieles einzustellen. Belohnt wurden sie auf ihrer Tour dafür mit Erlebnissen, die für Teilnehmer von organisierten Reisen verborgen bleiben würden.

"Wir konnten uns Zeit nehmen und mussten uns an keinen Terminplan halten. Das ermöglichte uns, Geheimtipps auszuprobieren und vor allem an Orten so lange zu bleiben, wie wir wollten", berichtete Siegmund Annussek. Ob sie in San Francisco Cable Car fuhren, den Grand Canyon, Las Vegas oder mit einem Abstecher Hawaii besuchten oder den Death Valley Nationalpark durchfuhren und durchwanderten - kaum ein Stichwort zum Westteil Amerikas ist ihnen wohl auf ihrer Entdeckungsreise unbekannt geblieben.

Das Ende des zweiten Teils ihrer Reise verbrachten die beiden Bomlitzer in Mexiko. "Wir wurden gewarnt, dass man in Mexiko vorsichtig sein müsste. Das war nach unseren Erfahrungen aber nicht nötiger als in den USA auch", machte Annussek deutlich. Vielleicht würden solche Hinweise auch nur gestreut werden, um die Urlauber im eigenen Land zu halten.

Von der Pazifikküste fuhren sie hier quer durch das Land bis zur Karibik, sahen unter anderem die Klippenspringer von Mazatlan, die Stadt Guadalajara, alten Minenstädte und Maya-Relikte. Schließlich konnten die beiden Weltreisenden in der mexikanischen Sierra Nevada noch ein besonderes Naturschauspiel bewundern: Viele Millionen Monarchfalter nutzen das Gebirge als Überwinterungsquartier, wo sie in großen Trauben an den Bäumen hängen. Ca. 50 km können sie am Tag zurücklegen, rund 3.500 km beträgt die gesamte Strecke bis Kanada. "Das ist ergreifend, wenn man das in der Natur sehen kann und nicht nur aus Büchern kennenlernt", freute sich Annussek.

Nach einem Heimaturlaub traten die beiden Bomlitzer den dritten Teil ihrer Reise an. Und neue Pläne gibt es auch schon: Südamerika soll das nächste Reiseziel sein. "Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum" begleitet sie als Aufschrift auf ihrem Wohnmobil. Dieses Motto haben Doris und Siegmund Annussek gut umgesetzt.

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