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Nach Südafrika? Immer wieder!

10/2015 - Die Bomlitzerin Birgit von der Brelie-Deneke hat ein gutes Auge für Motive und macht ausgezeichnete Fotos. Bei ihrer Reise nach Südafrika kam ihr Talent so gut zur Geltung, dass sie es schwer hatte, eine Fotoauswahl zu treffen. Beim FORUM-Weltreisevortrag über Südafrika stellte sie Land und Leute und ihre Reise vor, gab Reisetipps und beeindruckte mit beneidenswerten Erlebnissen. Wie immer bei der FORUM-Weltreise gab es zusätzlich ein landestypisches Kleinmenü vom Rosmarin & Thymian.

Die Referentin hatte gemeinsam mit ihrem Mann Freunde in Südafrika besucht. Schon viele Jahre kannte man sich, und endlich war Zeit, sich das Heimatland der Freundin zeigen zu lassen. Der große Vorteil, als Tourist von Insidern persönlich durch das Land geführt zu werden, machte die Reiseerlebnisse umso intensiver.

Südafrika ist dabei geprägt von seiner bewegten Geschichte. Bereits im 17. Jahrhundert landeten niederländische Siedler am Kap der Guten Hoffnung, um Handelsschiffe versorgen zu können. Briten und Franzosen waren später ebenfalls an den Bodenschätzen und dem weiten Land interessiert, so dass in der Zeit des Kolonialismus in regionalen Kriegen immer wieder Grenzen verschoben wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg festigte sich ein Regime von Weißen, die mit der Apartheid eine systematische Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung einführten. Erst in den 1990er Jahren endete diese Phase. Die Symbolfigur war der politische Häftling Nelson Mandela, der nach 27 Jahren Haft freigelassen wurde und später der erste farbige Präsident wurde. 

Die Größe und Lage des Landes beschert eine Vielfalt von Landschaften. Neben Steppe und Wüste gibt es subtropische Wälder, maritimes Klima und in an der Südspitze geradezu Mittelmeerverhältnisse. In dieser Weite haben sich Großstädte entwickelt wie Johannesburg, Kapstadt, Durban oder auch die Hauptstadt Pretoria, die gerade auch nach der Fußball-WM 2010 mit moderner Infrastruktur ausgestattet sind. Südafrika gilt als das wirtschaftlich stärkste Land auf dem afrikanischen Kontinent. 

In den großen Tierreservaten wie dem Kruger-Nationalpark leben so viele Tierarten wie nur in wenigen anderen Regionen der Welt anzutreffen sind. Besonders hier zeigte sich die Stärke von Birgit von der Brelie-Deneke, die Löwen mit Babys fotografierte, Büffel, Giraffen, Zebras und viele Tiere mehr, die man in Afrika hofft zu sehen. Mit eigenem Fahrzeug (bei Linksverkehr) besuchten sie die Nationalparks, in denen Tiere Vorfahrt haben und eine Büffelherde auch gelegentlich für längere Zeit eine Straße sperren kann. "Es sind so viele Eindrücke, die man festhalten möchte", so die Referentin, "man sollte sich für dieses Land Zeit nehmen, um diese Eindrücke auch genießen zu können."

Die Heimreise fiel schwer. Im kommenden Jahr besuchen die südafrikanischen Freunde Deutschland für eine Rundreise. Und dann noch einmal Südafrika bereisen? "Immer wieder", sagt die Referentin.

 

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