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Ein noch unbekanntes Land des Lächelns

11/2015 - Das Königreich Bhutan ist touristisch noch ein Geheimtipp. Erst spät öffnete sich das Land, das am Südhang des Himalaya liegt und in dem sich einige der höchsten Berge der Welt befinden. Es gibt keine Autobahnen, keine Ampeln, das Fernsehen wurde erst 1999 eingeführt. Den größten Einfluss auf das Leben in Bhutan hat der buddhistische Glaube und der Umweltschutz. Referent Heinz Mahnke stellte in einem FORUM-Weltreisevortrag das Land vor, das er selbst zu seinen Lieblingsländern zählt. Wer Buddhismus kennen lernen wolle, würde hier einen umfassenden Eindruck bekommen und eine Lebenseinstellung erfahren.

Das Land und die Menschen strahlten Ruhe aus, so Mahnke. Überall werde man freundlich und interessiert angelächelt. Religiöse Volksfeste seien die Höhepunkte im Alltagsleben der Bhutanesen, Industrie oder Metropolen gebe es nicht. Indien unterstützt das kleine Königreich finanziell, das so groß wie die Schweiz ist, weil es für Indien eine Pufferfunktion gegenüber China einnimmt.

Die größte Stadt Thimphu hat gerade einmal knapp 80.000 Einwohner, 60 % der Bevölkerung leben auf dem Land. Im Zentrum eines größeren Ortes steht traditionell ein Dzong, eine buddhistische Klosterburg, die sowohl Verwaltungssitz als auch religiöser Mittelpunkt ist. Der König beherrschte in der Vergangenheit über diese Knotenpunkte das Land. Heute sind sie immer noch beeindruckende Festungen, die in die gebirgige Landschaft gegossen zu sein scheinen.

Die Begeisterung des Referenten steckte an und machte neugierig auf ein Land, in dem für einen Besucher nicht das Sightseeing, sondern die Atmosphäre und die Stimmung im Mittelpunkt steht. Mahnke hofft, dass diese Stimmung und Lebenseinstellung im Einklang mit der Natur dem Land Bhutan noch lange erhalten bleiben kann.

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