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Arno Schmidt

Arno und Alice Schmidt sind in Bargfeld begraben

11/2019 - Einmal im Jahr fährt das FORUM mit Interessierten nach Bargfeld, wo Arno und Alice Schmidt seit 1958 lebten. Nicht nur für Fans des besonderen Schriftstellers ist dieser Besuch jedes Mal wieder ein Erlebnis, gibt er doch einen realistischen Einblick in das damals tägliche Leben der beiden. Susanne Fischer von der Arno-Schmidt-Stiftung führte die Besuchergruppe durch das Wohnhaus und eine kleine Ausstellung im Stiftungshaus und erläuterte anschließend besondere Aspekte. Auch das Grab von Arno und Alice Schmidt besuchten die Gäste. Unter einem Findling sind die Urnen der beiden beigesetzt so, wie sie es wollten: schmucklos und ohne Grabstein oder Inschrift.

 

Und schließlich grüßte ihn Arno Schmidt doch

03/2019 - Horst Leisering aus Nienburg ist schon früh ein Bewunderer von Arno Schmidt gewesen. Die Texte faszinierten ihn so sehr, dass er den Schriftsteller persönlich kennenlernen wollte. Und so packte er regelmäßig einen Beutel mit Delikatessen und anderen Lebensmitteln und hängte ihn an das legendäre Tor an Schmidts Grundstück in Bargfeld. Der Autor nahm den Beutel immer wieder, ein Kontakt entstand dennoch nicht. Irgendwann begegneten sich die beiden auf der Straße in Bargfeld. Zu dieser Begegnung schrieb Horst Leisering später sein Buch "Wie mich Arno Schmidt einmal grüßte". Beim FORUM referierte er im Müllerhaus "Vom Entschluss, Schriftsteller zu werden".

 

Arno Schmidt bewunderte Edgar Allan Poe

10/2019 - Schon als Schüler kaufte Arno Schmidt in einem Antiquariat einen Sammelband mit Werken von Edgar Allan Poe. Besonders "Der Untergang des Hauses Usher" beeindruckte ihn und wurde für Arno Schmidt zum Maßstab. "Ein Stück wie geschliff'ne Kohle!", sagte er später darüber. Aus Ärger über eine - seiner Meinung nach - schlechte Übersetzung machte er sich 1946 auf dem Cordinger Mühlenhof dann selbst ans Werk. Seine Übersetzung gilt als eine der besten, überträgt sie doch nicht nur die englische Sprache der Romantik in deutsche Sprache der Romantik, sondern findet auch auf besondere Weise einen Ausdruck für Atmosphäre und Stimmung der Geschichte.

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Helene Felsch hatte es mit Schmidts nicht leicht

06/2019 - Juristisch sei die Sache schnell eindeutig gewesen, erklärte Torsten Kleiber bei der letzten FORUM-Führung zu "Arno Schmidt in Benefeld": Arno und Alice Schmidt hatten mit Helene Felsch einen mündlichen Vertrag über die Miete von Möbeln abgeschlossen. Und als Schmidts knapp bei Kasse waren, stellten sie die Zahlungen ein. Frau Felsch schaltete den Walsroder Anwalt von Nottbeck ein, der höflich die Schulden eintreiben wollte. Sein schriftlicher und sprachlich anspruchsvoller Schlagabtausch mit Arno Schmidt ist unter Schmidt-Kennern legendär und in dem Buch "In Sachen Arno Schmidt: Prozesse 1 & 2" von Jan Phillip Reemtsma unterhaltsam dokumentiert.

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Studenten besuchten "Arno Schmidt in Benefeld"

06/2019 - An Originalschauplätzen aus der Benefelder Zeit von Arno und Alice Schmidt verbrachten acht Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim ein Seminar in Kreativem Schreiben. Dr. Guido Graf vom Institut für Literaturwissenschaften hatte sich an seine Zeit als Stipendiat von Arno-Schmidt-Stiftung und FORUM erinnert und gemeinsam mit dem FORUM den Studierenden die Übernachtungen im Müllerhaus der Cordinger Mühle organisiert. Sie machten bei ihrem Vor-Ort-Seminar Exkursionen und sammelten dabei Impressionen und Anregungen für ihre Arbeit. Das FORUM will auch in Zukunft für Kleinstgruppen Aufenthalte auf den Spuren von Arno Schmidt ermöglichen.

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Philostratos bei "Enthymesis" begleitet

04/2019 - Bereits nach einigen Wochen am Cordinger Mühlenhof setzte sich Arno Schmidt an den Küchentisch und schrieb eine Erzählung nieder, die allerdings erst mehr als drei Jahre später veröffentlicht wurde. "Enthymesis oder W.I.E.H." war der dritte Teil der Reihe "Arno Schmidt les'n" von Stadtbücherei Bad Fallingbostel und FORUM, in der Texte von Arno Schmidt vorgestellt werden, die entweder in der Region entstanden oder hier handeln. Dr. Wolfgang Brandes und Christoph tom Diek trugen die Erzählung vor und gaben viele erläuternde Informationen, die hilfreich waren für die Einordnung des Textes.

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Am Mühlenhof fing für Arno Schmidt alles an

11/2018 - Als Arno und Alice Schmidt nach seiner Kriegsgefangenschaft Ende 1945 in Benefeld im Mühlenhof einquartiert wurden, konnten sie anfangs noch als Dolmetscher an der Hilfspolizeischule arbeiten, verloren aber schon bald ihre Jobs. In dieser Zeit beschloss Arno Schmidt mit der Unterstützung seiner Frau, hauptberuflich Schriftsteller sein zu wollen. Überleben konnten sie in dieser Zeit durch die Pakete, die Arno Schmidts Schwester Lucy Kiesler ihnen regelmäßig aus den USA zusandte. Bei der Führung durch die FORUM-Ausstellung "Arno Schmidt in Benefeld" im November wurde aus dieser Zeit berichtet.

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"Pharos" und "Die Insel" sind unerwartet Verwandte

10/2018 - Als der junge Arno Schmidt noch Erzählungen als Geschenke für seine Frau Alice verfasste, war bereits erkennbar, wie talentiert er mit Sprache umgehen konnte. "Die Insel" war so ein Frühwerk, das 1937 ganz im romantischen Stil einer Abenteuergeschichte wie bei Jules Verne geschrieben wurde. Wenige Jahre später entstand vermutlich in Cordingen das düstere "Pharos oder von der Macht der Dichter", in dem der heute bekannte Arno Schmidt schon deutlicher erkennbar war. In der Reihe "Arno Schmidt les'n" stellten Dr. Wolfgang Brandes und Torsten Kleiber beim FORUM die beiden Texte vor.

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Arno Schmidt fand in Bargfeld sein Reservat

10/2018 - Einmal im Jahr besucht das FORUM die Arno-Schmidt-Stiftung in Bargfeld bei Celle, wo das Wohnhaus des Schriftstellers und seiner Frau besichtigt werden kann. Das Wohnhaus ist noch eingerichtet wie in den 1960er Jahren, das Ehepaar hatte es ganz auf Arno Schmidts Arbeit ausgerichtet. Die FORUM-Gruppe wurde geführt von Bernd Rauschenbach, der als Vorstand schon Jahrzehnte für die Stiftung arbeitet und Schmidt persönlich kannte. Auf dem Grundstück besuchten die Gäste auch die Gräber des Schriftstellers, der 1979 im Alter von 65 Jahren verstarb, und seiner Frau Alice.

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Dürings Haus gefunden, aber wo war die Hütte?

04/2018 - Arno Schmidt hat in dem Kurzroman "Aus dem Leben eines Fauns" wie auch im Rest der Trilogie "Nobodaddy's Kinder" die Region Benefeld als Schauplatz seiner Handlungen genutzt. Die Ortsbezüge sind überwiegend realistisch, und nur gelegentlich schwimmt die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion, wenn Schmidt aus literarischen Gründen "abrundete". Auf den Spuren dieser Ortsangaben aus dem "Faun" erkundete eine Lesegruppe aus Münster die Gegend von Benefeld und Hünzingen bei ihrem zweiten Besuch beim FORUM. Das Wohnhaus der Hauptfigur Heinrich Düring war dabei leicht zu finden.

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Im FORUM auf eine Tasse Kaffee mit Arno Schmidt

04/2018 - Neben Mühlentassen hat das FORUM jetzt auch Arno-Schmidt-Tassen im Angebot, mit denen an seine Benefelder Zeit erinnert werden soll. "Mein Leben?!: ist kein Kontinuum!" ist das Statement auf dem Becher, das der Autor in "Aus dem Leben eines Fauns" seinen - wie oft ihm ähnlichen - Protagonisten Heinrich Düring sagen lässt. Die Karikatur des Meisters auf der Tasse stammt von Rolf Tiemann, der das FORUM für eine Führung zu "Schwarze Spiegel" besuchte. Die Tasse ist erhältlich für 5 EUR bei FORUM-Veranstaltungen, telefonisch unter 0163-1650184 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

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