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Arno Schmidt

Philostratos bei "Enthymesis" begleitet

04/2019 - Bereits nach einigen Wochen am Cordinger Mühlenhof setzte sich Arno Schmidt an den Küchentisch und schrieb eine Erzählung nieder, die allerdings erst mehr als drei Jahre später veröffentlicht wurde. "Enthymesis oder W.I.E.H." war der dritte Teil der Reihe "Arno Schmidt les'n" von Stadtbücherei Bad Fallingbostel und FORUM, in der Texte von Arno Schmidt vorgestellt werden, die entweder in der Region entstanden oder hier handeln. Dr. Wolfgang Brandes und Christoph tom Diek trugen die Erzählung vor und gaben viele erläuternde Informationen, die hilfreich waren für die Einordnung des Textes.

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Am Mühlenhof fing für Arno Schmidt alles an

11/2018 - Als Arno und Alice Schmidt nach seiner Kriegsgefangenschaft Ende 1945 in Benefeld im Mühlenhof einquartiert wurden, konnten sie anfangs noch als Dolmetscher an der Hilfspolizeischule arbeiten, verloren aber schon bald ihre Jobs. In dieser Zeit beschloss Arno Schmidt mit der Unterstützung seiner Frau, hauptberuflich Schriftsteller sein zu wollen. Überleben konnten sie in dieser Zeit durch die Pakete, die Arno Schmidts Schwester Lucy Kiesler ihnen regelmäßig aus den USA zusandte. Bei der Führung durch die FORUM-Ausstellung "Arno Schmidt in Benefeld" im November wurde aus dieser Zeit berichtet.

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"Pharos" und "Die Insel" sind unerwartet Verwandte

10/2018 - Als der junge Arno Schmidt noch Erzählungen als Geschenke für seine Frau Alice verfasste, war bereits erkennbar, wie talentiert er mit Sprache umgehen konnte. "Die Insel" war so ein Frühwerk, das 1937 ganz im romantischen Stil einer Abenteuergeschichte wie bei Jules Verne geschrieben wurde. Wenige Jahre später entstand vermutlich in Cordingen das düstere "Pharos oder von der Macht der Dichter", in dem der heute bekannte Arno Schmidt schon deutlicher erkennbar war. In der Reihe "Arno Schmidt les'n" stellten Dr. Wolfgang Brandes und Torsten Kleiber beim FORUM die beiden Texte vor.

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Arno Schmidt fand in Bargfeld sein Reservat

10/2018 - Einmal im Jahr besucht das FORUM die Arno-Schmidt-Stiftung in Bargfeld bei Celle, wo das Wohnhaus des Schriftstellers und seiner Frau besichtigt werden kann. Das Wohnhaus ist noch eingerichtet wie in den 1960er Jahren, das Ehepaar hatte es ganz auf Arno Schmidts Arbeit ausgerichtet. Die FORUM-Gruppe wurde geführt von Bernd Rauschenbach, der als Vorstand schon Jahrzehnte für die Stiftung arbeitet und Schmidt persönlich kannte. Auf dem Grundstück besuchten die Gäste auch die Gräber des Schriftstellers, der 1979 im Alter von 65 Jahren verstarb, und seiner Frau Alice.

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Dürings Haus gefunden, aber wo war die Hütte?

04/2018 - Arno Schmidt hat in dem Kurzroman "Aus dem Leben eines Fauns" wie auch im Rest der Trilogie "Nobodaddy's Kinder" die Region Benefeld als Schauplatz seiner Handlungen genutzt. Die Ortsbezüge sind überwiegend realistisch, und nur gelegentlich schwimmt die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion, wenn Schmidt aus literarischen Gründen "abrundete". Auf den Spuren dieser Ortsangaben aus dem "Faun" erkundete eine Lesegruppe aus Münster die Gegend von Benefeld und Hünzingen bei ihrem zweiten Besuch beim FORUM. Das Wohnhaus der Hauptfigur Heinrich Düring war dabei leicht zu finden.

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Im FORUM auf eine Tasse Kaffee mit Arno Schmidt

04/2018 - Neben Mühlentassen hat das FORUM jetzt auch Arno-Schmidt-Tassen im Angebot, mit denen an seine Benefelder Zeit erinnert werden soll. "Mein Leben?!: ist kein Kontinuum!" ist das Statement auf dem Becher, das der Autor in "Aus dem Leben eines Fauns" seinen - wie oft ihm ähnlichen - Protagonisten Heinrich Düring sagen lässt. Die Karikatur des Meisters auf der Tasse stammt von Rolf Tiemann, der das FORUM für eine Führung zu "Schwarze Spiegel" besuchte. Die Tasse ist erhältlich für 5 EUR bei FORUM-Veranstaltungen, telefonisch unter 0163-1650184 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

Gelesene Zeitreise zurück zu Alice und Arno Schmidt

03/2018 - Alice Schmidt schrieb Tagebuch über den Alltag mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Arno Schmidt. Sie begann im Jahr 1948 in der Benefelder Zeit des Ehepaars und mit dem ausdrücklichen Wohlwollen ihres Mannes. Das Zeitdokument ist nicht nur ein literaturhistorischer Schatz, sondern beschreibt auch authentisch und real die Nachkriegszeit aus der Sicht von Flüchtlingen - geprägt von Armut, Hunger und Schwarzmarkt. Susanne Fischer, Geschäftsführerin der Arno-Schmidt-Stiftung in Bargfeld, hat die Tagebücher der Jahre 1948/49 aufgearbeitet und stellte sie in der Buchpremiere in Benefeld beim FORUM vor.

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Veranstaltungsreihe "Arno Schmidt les'n" gestartet

01/2018 - Am 18. Januar hätte Arno Schmidt seinen 104. Geburtstag gehabt. Dr. Wolfgang Brandes mit der Stadtbücherei Bad Fallingbostel und Torsten Kleiber vom FORUM starteten zu diesem Anlass die Lesereihe "Arno Schmidt les'n": Zweimal im Jahr werden die beiden Institutionen Texte des bedeutenden Schriftstellers vorstellen, die in seiner Benefelder Zeit am Cordinger Mühlenhof entstanden oder die Region als Hintergrund für seine Erzählungen haben. Den Auftakt machten Brandes und Kleiber mit Bernd Rauschenbachs Biogramm über Arno Schmidt, einer Kurzbiografie mit zusätzlichen Originaltexten des Autors.

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B.1107 wäre für Arno und Alice Schmidt ideal gewesen

12/2017 - Auf dem Parkplatz des Sportplatzes Benefeld, hinten am Zugang zur EIBIA, stand kurz nach der Befreiung durch die britische Armee 1945 noch ein kleiner Bunker. Mit einer Grundfläche von weniger als 15 m² war der B.1107 als Telefonzentrale der EIBIA eines der kleineren Gebäude. Für Alice und Arno Schmidt wäre es das ideale Eigenheim gewesen: zwar nicht viel größer als ihr Zimmer im Gutshaus des Mühlenhofs, aber sie hätten abgeschieden für sich allein gelebt. Aus den Träumen wurde leider nichts: Wie die restlichen ca. 300 Gebäude sprengten die Briten direkt nach dem Krieg auch das kleine Bunker-Gebäude.

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Wieder zu Besuch bei Arno und Alice Schmidt

10/2017 - In Bargfeld bei Celle fanden Arno und Alice Schmidt ab 1958 ein Zuhause. Nach vielen Jahren, in denen die beiden in kleinen Wohnungen, in Benefeld nur in einem Zimmer lebten, konnten sie in Bargfeld ein kleines Häuschen beziehen. Die Arno-Schmidt-Stiftung hat in den letzten Jahrzehnten das Lebenswerk des besonderen Schriftstellers vor Ort erhalten und erforscht. Das FORUM fährt mit Schmidt-Fans (und solchen, die es werden wollen) jährlich im Oktober nach Bargfeld. In diesem Jahr führte Susanne Fischer, Geschäftsführerin der Stiftung, die FORUM-Gruppe durch die Ausstellung und das Wohnhaus.

 

Wie übersetzt man Arno Schmidt?

05/2017 - "Der Kaffee war auch schon verduftet." Wie übersetzt man Doppeldeutigkeiten, Wortmalerei und Wortspiele, für die der Schriftsteller Arno Schmidt bekannt ist, in andere Sprachen? Die Germanistin Tatiana Baskakova aus Moskau besuchte das FORUM in Bomlitz und berichtete dabei von ihren Übersetzungen zu Arno Schmidts Trilogie "Nobodaddy's Kinder" ins Russische. Welche Stellen waren besonders schwierig beim Übersetzen, und welche sprachlichen Kompromisse musste sie eingehen?

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