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Vorträge

Nicht nur die Geschichte ist in der EIBIA besonders

05/2018 - Das Gelände der ehemaligen Pulverfabrik EIBIA hat eine besondere Geschichte, die regelmäßig in FORUM-Führungen erläutert wird. Das Gelände hat aber auch die Besonderheit, dass es seit seiner industriellen Nutzung eingezäunt war: Anfangs zum Schutz der kriegswichtigen Produktionsstätte und später zum Schutz der Spaziergänger vor den baufälligen Ruinen und Sprengmittelresten. Bis zur Öffnung 1991 entwickelte sich so die Natur ganz unbeeinträchtigt und eroberte sich das Gelände zurück. Förster Richard Brandes vom FORUM erklärte auf einem geführten Spaziergang die besondere Natur in der EIBIA.

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Dürings Haus gefunden, aber wo war die Hütte?

04/2018 - Arno Schmidt hat in dem Kurzroman "Aus dem Leben eines Fauns" wie auch im Rest der Trilogie "Nobodaddy's Kinder" die Region Benefeld als Schauplatz seiner Handlungen genutzt. Die Ortsbezüge sind überwiegend realistisch, und nur gelegentlich schwimmt die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion, wenn Schmidt aus literarischen Gründen "abrundete". Auf den Spuren dieser Ortsangaben aus dem "Faun" erkundete eine Lesegruppe aus Münster die Gegend von Benefeld und Hünzingen bei ihrem zweiten Besuch beim FORUM. Das Wohnhaus der Hauptfigur Heinrich Düring war dabei leicht zu finden.

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Das Design der Natur fragt nicht nach Gut und Böse

04/2018 - Die Natur hat das Leben von Seeben Arjes stark geprägt. Er war Förster auf dem Truppenübungsplatz Bergen und wurde als Jäger und Schweißhundeführer bekannt. Über seine Tätigkeit wurde im Fernsehen berichtet, und nach zahlreichen Beiträgen in Fachzeitschriften veröffentlichte er auch Bücher. Das Jagdbuch "Dampf im Garten Eden" ist sein bekanntestes und gewann Preise. Beim FORUM präsentierte der Naturfotograf in der Vortragsreihe "Natur und Umwelt" Beispiele dafür, wie sich Tiere auf unterschiedliche Umweltbedingungen und die Herausforderung Mensch einstellen.

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Identität und Kultur der Indios erhalten

05/2018 - Claus Friese aus Soltau besuchte seinerzeit einen Freund, der im Urwald von Brasilien lebte. Ab da war er fasziniert von der Ursprünglichkeit der dortigen Zivilisationen. Seit zwanzig Jahren hat er nun Kontakt zum Stamm der Surui und selbst einen indianischen Namen in ihrem Clan. Über seine Erlebnisse und die gefährdeten Kulturen im Urwald Südamerikas hat er sein Buch "Rio Acima - Stromaufwärts" geschrieben, das er im FORUM vorstellte. "Die Identität, die Kultur und das traditionelle Wissen müssen geschützt und erhalten werden", forderte Friese in seinem Weltreisevortrag.

 

Eine prägende Zeit in "Down Under" Australien

03/2018 - Es sind nicht nur Ayers Rock, die Metropolen Melbourne, Brisbane oder Sidney oder die einzigartige Natur, die von gemäßigter Zone bis zu Wüsten einige unterschiedliche Klimazonen auf einem Kontinent hat. Für den Benefelder Joshua Seelig ist Australien mehr und übt nach wie vor Faszination auf ihn aus. Das Land ist für Deutschland auf der komplett anderen Seite der Erdkugel, und allein dadurch ist es für einen Schüleraustausch wohl eine besondere Herausforderung. Für Seelig war das kein Problem, er hatte eine gute Zeit voller Eindrücke und prägender Erfahrungen. Beim FORUM stellte er Land und Leute vor.

 

Marlene-Dietrich-Revue mit historischem Hintergrund

03/2018 - Nach der Machtergreifung bekämpfte Marlene Dietrich die Nazis als deutscher Hollywood-Star aus den USA mit ihren Mitteln. Zeitgleich hatte sie eine Schwester - die am KZ-Standort Bergen-Belsen ein Truppenkino für Soldaten von SS und Wehrmacht betrieb. Der Journalist Heinrich Thies stellte beim FORUM das Leben der beiden ungleichen Schwestern in einer literarischen Revue vor und wurde dabei von Johnny Groffmann musikalisch begleitet. Das Publikum sang gelegentlich mit oder schunkelte sogar zu den Songs der 1920er Jahre, ohne dass die Ernsthaftigkeit des Themas verloren ging.

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Die Reiselust liegt in der Familie Worthmann

04/2018 - Hans-Heinrich Worthmann hatte schon immer Reiselust und Fernweh. Als FORUM-Vorsitzender organisierte er unter anderem gern Fahrten und Wanderungen und hatte Freude daran, Eindrücke an fremden Orten zu sammeln. Offensichtlich liegt das Reise-Gen in der Familie: Sein Sohn Merten Worthmann (Foto) ist Redakteur bei DIE ZEIT im Ressort Reise. Zum 80igsten Geburtstag seines Vaters vor vier Jahren schenkte Merten ihm eine gemeinsame Kreuzfahrt zum Nordkap. Es wurde ein wunderbares Erlebnis für beide - voller liebevoller Freundschaft zwischen Vater und Sohn.

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Im FORUM auf eine Tasse Kaffee mit Arno Schmidt

04/2018 - Neben Mühlentassen hat das FORUM jetzt auch Arno-Schmidt-Tassen im Angebot, mit denen an seine Benefelder Zeit erinnert werden soll. "Mein Leben?!: ist kein Kontinuum!" ist das Statement auf dem Becher, das der Autor in "Aus dem Leben eines Fauns" seinen - wie oft ihm ähnlichen - Protagonisten Heinrich Düring sagen lässt. Die Karikatur des Meisters auf der Tasse stammt von Rolf Tiemann, der das FORUM für eine Führung zu "Schwarze Spiegel" besuchte. Die Tasse ist erhältlich für 5 EUR bei FORUM-Veranstaltungen, telefonisch unter 0163-1650184 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

Von Krimi über Geschichte bis zur Belletristik

03/2018 - Lesen ist etwas sehr Persönliches. Jeder hat seine Vorlieben, man experimentiert aber auch gern und testet aus. Beim Lese-FORUM gab es dafür wieder zwölf Anregungen von Leserinnen und Lesern, die der Runde eine Empfehlung vorstellten. Bekannte Bestseller wie "Schuld" von Ferdinand von Schirach waren genauso dabei wie "Die Geschichte der Bienen" aus der Themenreihe von Maja Lunde oder das Tagebuch 1948/49 von Alice Schmidt. Das nächste Lese-FORUM findet statt im September/Oktober-Programm. Die Bücherliste des letzten Abends und die der vorherigen Termine finden Sie hier: Bücherliste Lese-FORUM.

 

Gelesene Zeitreise zurück zu Alice und Arno Schmidt

03/2018 - Alice Schmidt schrieb Tagebuch über den Alltag mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Arno Schmidt. Sie begann im Jahr 1948 in der Benefelder Zeit des Ehepaars und mit dem ausdrücklichen Wohlwollen ihres Mannes. Das Zeitdokument ist nicht nur ein literaturhistorischer Schatz, sondern beschreibt auch authentisch und real die Nachkriegszeit aus der Sicht von Flüchtlingen - geprägt von Armut, Hunger und Schwarzmarkt. Susanne Fischer, Geschäftsführerin der Arno-Schmidt-Stiftung in Bargfeld, hat die Tagebücher der Jahre 1948/49 aufgearbeitet und stellte sie in der Buchpremiere in Benefeld beim FORUM vor.

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Dostojewskij verarbeitete Inhalte aus seinem Leben

02/2018 - Fjodor Dostojewskij gehört zu den großen Autoren der Weltliteratur. "Schuld und Sühne", "Die Brüder Karamasow", "Der Idiot" oder "Der Spieler" sind wohl die bekanntesten seiner Romane. Im Literatur-FORUM erläuterte Genia Stammen von der Deutsch-russischen Gesellschaft Leben und Werk des russischen Schriftstellers. Um ein Gefühl für den Stil und die Sprache Dostojewskij zu bekommen, las Sie aus seinem Erstlingsroman "Arme Leute" vor. In diesem Briefroman hatte er Eindrücke aus seiner Zeit untergebracht und verarbeitet und erntete große und positive Resonanz darauf.

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