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Der Mondschein beleuchtete Mühle und Hügelgräber

11/2017 - Der Mond ist eine besondere Lichtquelle. Und wenn diese besondere Beleuchtung auf besondere Orte wie die Cordinger Mühle oder die Benefelder Hügelgräber fällt, entsteht eine ungewöhnliche Atmosphäre. Das Wetter spielte mit und machte den "Abend der historischen Gebäude" zu einem Ereignis im Dunkeln. Historiker Thorsten Neubert-Preine führte eine Gruppe von der Cordinger Mühle zur EIBIA-Filterstation, vorbei an den bronzezeitlichen Hügelgräbern zum ehemaligen Lager Sandberg und schließlich zum Walter-Christoph-Platz, wo sich vor mehr als siebzig Jahren das Liberation Hospital Bomlitz befand.

Der Spaziergang wurde mit Fackeln beleuchtet und hatte einen besonderen Ausblick auf die Lichtung mit den Hügelgräbern. "Auf diese Sicht hatten wir gehofft", freuten sich Thorsten Neubert-Preine und Wanderführer Peter Kloy, der den Referenten begleitete. Die Heidefläche schien in einem silbrigen Licht und bot ein bemerkenswertes Bild.

Während die Gruppe beim geführten Spaziergang etwa eine Stunde unterwegs war, begrüßten der freiwillige Müller Horst Peterson und Torsten Kleiber vom FORUM die weiteren Gäste an der Cordinger Mühle und erläuterten ihre Funktionsweise und Geschichte. Das Mühlengelände war dazu beleuchtet mit (elektrischen) Kerzen, der Weg gesäumt von Lichterketten, und so zeigte die schönste Sehenwürdigkeit in der Gemeinde Bomlitz ein seltenes, aber in jedem Fall charmantes Gesicht.

Das FORUM wird den "Abend der historischen Gebäude" im nächsten Jahr wieder an einem Herbstwochenende mit Vollmond anbieten. "Es lohnt sich, dann den ersten Glühwein anzubieten und die heimelige Atmosphäre zu nutzen, um an der Cordinger Mühle noch gemeinsam ins Gespräch zu kommen."

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