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Grundschulklasse kam zum "Klappern der Mühle"

03/2020 - Besuch von einer dritten Klasse: Mit Frau Brühl von der Waldorfschule Benefeld machten sich die Kinder auf den Weg und schauten sich die Cordinger Mühle an. Torsten Kleiber vom FORUM führte die Grundschüler durch das mehr als zweihundert Jahre alte Gebäude und erzählte, wie die Müllerfamilien in alten Zeiten hier arbeiteten und ihr Leben verbrachten. Im gesamten dritten Schuljahr beschäftigen sich die Kinder mit altem Handwerk und verfolgten neugierig die Beschreibungen des damaligen Alltags. Dass nur einmal im Monat das Backhaus angefeuert wurde und für vier Wochen das Brot für eine Familie gebacken wurde und ausreichen musste, erstaunte die Kinder.

Der eine oder andere konnte sich nur schwer mit dem Gedanken anfreunden, das harte Brot im Laufe des Monats essen zu müssen. Spannend war auch die Mechanik aus alter Zeit, die ganz ohne Strom und nur mit der Wasserkraft des Rads funktioniert. Torsten Kleiber berichtete in altersgemäßer Weise u.a. über die alten Redewendungen und die Märchen, in denen es um das Müller-Handwerk ging, sie fanden vor Ort ebenfalls Gehör. Nachdem alle Kinder etwas schlauer geworden waren, bedankte sich die Klasse bei Herrn Kleiber mit dem Flötenspiel und Gesang des alten Volksliedes „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“. Schön, dass wir kommen durften und so lebendig dem alten Handwerk nachspüren konnten!

Text: Ursula Brühl

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