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KInder halfen gegen Hokus Pokus und Gruselguste

11/2014 - Die Theatergruppe Lampenfieber im FORUM Bomlitz hat wieder in allen Vorstellungen ein "volles Haus" gehabt. Schwierig, schwierig war die Lage für den "Gestiefelten Kater" und seinen Herrn und Freund D'Artagnan. Aber - und darauf kann man sich verlassen bei der Gruppe Lampenfieber - Probleme sind zum Lösen da. Über ein Happy End, wie es sich für ein Märchen gehört, begeisterte Kinder und vier gelungene Vorstellungen mit dem besonderen Lampenfieber-Charme und viel Applaus als "Theaterlohn" freute sich das Ensemble verdientermaßen.

Walsroder Zeitung vom 24.11.2014:
„Katzanova“ erobert die Herzen der Frauen. Theatergruppe „Lampenfieber“ präsentiert „Der gestiefelte Kater“ / Vier ausverkaufte Vorstellungen.

Man nehme ein bisschen Fledermaussaft, Hexenwein, Blut und jede Menge Baldrian – und schon entsteht eine „explosive“ Mischung, die bei richtiger Anwendung eine wahrlich beeindruckende Wirkung entfaltet. So gesehen und geschehen am Wochenende im Forum der Oberschule Bomlitz, als die Schauspieler der Gruppe „Lampenfieber “ das Stück „Der gestiefelte Kater und die Musketiere“ aufführten. Denn der dunkle Zauberer Jaromir Hokus Pokus und seine fiese Freundin, die Hexe Gundula Gruselguste, versuchten mittels eines eigens gebrauten Zaubertranks die Macht und den Thron von König Karl dem Großen an sich zu reißen. Jedoch machte der galante und mutige Kater Mikesch, gespielt von Petra Lühmann, zusammen mit seinem „Herrchen“, dem Müllerssohn D'Artagnan (Ulrich Stampa) diesem Treiben einen dicken Strich durch die Rechnung. Sie befreiten nach langem Hin und Her und diversen äußerst schwierigen Prüfungen den Regenten des Reiches mitsamt Gefolge und Tochter aus dem starren Schlaf.

Natürlich konnte dies nicht ohne die Hilfe der kleinen und großen Zuschauer gelingen, die als Feld- und Holzarbeiter sowie Angler in die Geschichte einbezogen wurden. Sie wiesen dem königlichen Gefolge den Weg und halfen, dass der Müllerssohn als der Graf von Müllershausen gut vor dem Regenten dastand.

Aber auch Kater Mikesch, der unbedingt am Hofe als Musketier anheuern wollte, hatte einiges zu tun, um an sein Ziel zu kommen. So musste er (nach eigenen Aussagen) gegen zehn garstige Banditen kämpfen. Dazu der König (Olaf Welke): „Aramis schaut nach X und Porthos nach Y. Der Fall darf nicht ungelöst bleiben!“

Schon gleich zu Beginn des Stückes stimmten die „Tanzmäuse“ aus dem Tanzstudio Dakini unter der Leitung von Diplom-Tanzpädagogin Iris Heidorn das Publikum auf das Märchen stimmungsvoll ein.

 

Walsroder Zeitung vom 24.11.2014:
„Schon lange mit einem klassischen Märchen geliebäugelt“. Gespräch mit Regisseurin Angela Kirchfeld und „Mikesch“ Petra Lühmann. Kleine Besucher ins Geschehen eingebunden.

Regisseurin Angela Kirchfeld und ihr Ensemble haben sich diesmal recht kurzfristig, erst nach den Sommerferien, für das Märchen entschieden. „Wir haben schon lange mit einem klassischen Märchen geliebäugelt“, erläuterte Kirchfeld. Doch gefielen ihr und ihren Kollegen die angebotenen Umsetzungen nicht, so dass Angela Kirchfeld kurzerhand die Geschichte in der Urfassung adaptierte und ihr ganz eigenes Märchen auf die jeweiligen mitspielenden Schauspieler der Truppe schrieb. „Wir waren alle gleich Feuer und Flamme“, unterstrich auch „Mikesch“ Petra Lühmann. „Wir wollten ein Stück spielen, wo wir die Zuschauer mit einbinden können. Ich denke, das ist uns auch gelungen. “ Außerdem sollte „viel Bewegung, Improvisationen und vor allem die Nähe zu den Kindern gegeben sein“, fügte Lühmann an.

In Bewegung kamen die Zuschauer schon alleine davon, dass die Akteure auf vier verschiedenen Bühnen spielten. Das war auch der „kindgerechten Vorstellung“, wie es Angela Kirchfeld erklärte, geschuldet, denn die kleinen Besucher sollten voll in das Geschehen mit eingebunden werden.

Übrigens: Das Bühnenbild wurde zum ersten Mal erst bei der Generalprobe aufgebaut, da es ansonsten zu aufwendig gewesen wäre und es während des Schulunterrichts gestört hätte. „Das war schon eine große Herausforderung für alle“, beschrieb „Mikesch“ diese Situation. Doch Regisseurin Kirchfeld meinte: „Alle haben es toll gemeistert. Alle sind mit Herzblut dabei.“ Das sieht man vor allem in der Herzlichkeit des Spielens. Wie auch beim „gestiefelten Kater“.

 

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