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"Clarinet in Love" war musikalische Weltklasse

06/2017 - Das Konzertprogramm "Be-Flügelt!" von Waldorfschule Benefeld und FORUM garantiert bereits seit einigen Jahren eine hohe musikalische Klasse. Beim jüngsten Konzert der Reihe wurde diese Qualität noch einmal besonders hervorgehoben. Mit "Clarinet in Love" begeisterten der litauische Pianist Gintaras Janusevicius und der irische Klarinettist Macdara O'Seireadain das Publikum in der Festhalle der Waldorfschule mit einem besonderen musikalischen Erlebnis. Mit dem Programm starteten die beiden Musiker anschließend eine Tour durch Deutschland und Litauen. 

Klassisches, Modernes, eigene Bearbeitungen von traditionell irischer Musik und auch Stücke von Bernstein und Gershwin machten den Abend abwechslungsreich. Die beiden Musiker waren dem Publikum zugewandt, Janusevicius erläuterte den Hintergrund der Stücke und moderierte unterhaltsam. Sonaten vom 15-jährigen Mendelssohn-Bartholdy, Chopin und Rossini zeigten die besondere Klasse der Künstler, ihre genauso ausgeprägte Spielfreude konnten sie bei irischen Traditionals zeigen. Selbst komponiert haben die beiden mit einem Augenzwinkern die "Brexit-Suite", in der sie Elemente aus englischer Musik verwendeten, die rund 200 Jahre alt sind (denn das sei die Zeit, in die Großbritannien sich zurückkatapultieren würde).

Weltklasse in Benefeld! Der fast drei Meter lange Steinway-Flügel aus dem Jahr 1914 ist sicherlich ein Grund, warum hochkarätige Pianisten den Auftrittsort schätzen. "An einem solchen Instrument mit genau diesem Klang haben z.B. Rachmaninow und viele seiner zeitgenössischen Komponistenkollegen gearbeitet. Nur an einem solchen Instrument kann man hören, welchen Klang sie sich damals vorstellten", so Janusevicius.

Ein weiterer Grund ist ganz bestimmt die freundschaftliche Organisation von Thomas Grunwald-Deyda, der damit Künstler für einen Besuch in Benefeld begeistert, für deren Konzerte man in der Stadt viel Geld bezahlen müsste.

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