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Valentin Bolte "malt, seitdem er laufen kann"

06/2017 - Für den 18-jährigen Künstler Valentin Bolte aus Bad Fallingbostel ist die Ausstellung beim FORUM zwar die erste, wird aber ganz bestimmt nicht die letzte gewesen sein. Der talentierte Abiturient zeigt noch bis zum 29. Juni 2017 eine Auswahl seine Bilder und Zeichnungen und stellt sein Können vor. Von Bleistift, Kohle, Tuschkasten über Acryl bis Öl hat Valentin Bolte alle Techniken bereits praktiziert. "Seit ich laufen kann, male ich alles, was mir über den Weg läuft oder mir in den Sinn kommt", sagt der junge Künstler über seine Passion.

Und was Valentin Bolte in den Sinn kommt, ist ein beachtliches kreatives Potential. Sein Mal- und Zeichentalent ermöglicht ihm dabei, seine Ideen aus dem Kopf direkt auf Papier oder Leinwand zu bringen. Einen festgelegten Stil oder eine Richtung habe er (noch) nicht, als Künstler sei er noch nicht "fertig", erläuterte Torsten Kleiber vom FORUM bei der Vernissage. Das müsse er aber auch nicht. "Wir wünschen ihm, dass er diese Offenheit noch eine Weile behält und weiterhin experimentieren und ausprobieren kann. Großartig wäre, wenn sich sein weiterer Weg nach dem Abitur mit seiner Leidenschaft für die Kunst verbinden lassen würde."

Das ungewöhnliche Talent des heute 18-jährigen Abiturienten wurde bereits im Waldorfkindergarten Benefeld erkannt und anschließend auf der Waldorfschule Benefeld und dem Gymnasium Walsrode weiter unterstützt. Bei einem überregionalen Schulwettbewerb sei sein eingereichter Beitrag allerdings abgelehnt worden. Begründung: Das Bild sei so gut, dass es nicht von einem seinerzeit 13-jährigen Schüler stammen könne.

Im Dorfgemeinschaftshaus Bomlitz zeigt Valentin Bolte präzise Schwarzweiß-Zeichnungen, von denen er zwei bereits mit zwölf Jahren angefertigt hat, und traumartige Szenen auf größeren Formaten. Blickfang in der Ausstellung ist sicherlich das Motiv mit einem galanten Fuchs, der einer entzückten Häsin die Pfote küsst. Die beiden Tiere, die man als natürliche Gegner kennt, überraschen den Betrachter dabei mit ihrer eleganten Zuneigung und tänzerischen Leichtigkeit, die Bolte auch in Mimik und Gestik gekonnt dargestellt hat.

Der 18-jährige Künstler sei ein tolles Beispiel für die Vielfalt und Reichhaltigkeit, über die man sich in der Region freuen könne. "Wir haben hier so viele talentierte Menschen. Wir müssen nur dafür sorgen, dass man von ihnen weiß und ihr Können die Würdigung und Präsentation erhält, die es verdient", freute sich Kleiber.

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