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Stempel sind begehrt, aber der Weg ist das Ziel

09/2017 - Bei tollem Wetter hat sich wieder eine Gruppe um FORUM-Wanderführer Peter Kloy auf den Jacobusweg gemacht. Die Pilgertouren durch die Lüneburger Heide verbinden unterschiedliche Kirchen und bilden einen Rahmen für die Wanderungen, auf deren Stationen man auch die legendären Pilgerstempel erhalten kann. Stempel im Pilgerpass zu erhalten, war dann für die dreißig Teilnehmenden zwar auch ein netter Sammeleffekt. Wichtiger war jedoch auf der 22 km langen Strecke das Pilgern als besinnliches gemeinsames Wandern, das trotz der körperlichen Anstrengung erleichternd wirkt und Gedanken anregt.

Am Treffpunkt Schneverdingen brachte der Heideshuttle die Gruppe nach Oberhaverbeck, von wo nach Wilsede gewandert wurde, um dort das Museum und die Kapelle zu besuchen und anschließend zum Wilseder Berg zu laufen. Weiter ging es über den Spitzbubenweg zum Sylvestersee und abschließend zur Eine-Welt-Kirche, wo man schließlich wieder am Startpunkt angelangte. Den Teilnehmenden gefiel die abwechslungsreiche und landschaftlich schöne Strecke.

Frank Farthmann, der als erfahrener Pilger den Jacobusweg mitgestaltet hat, begleitete die Gruppe von Wilsede an und erläuterte den Weg und die Zielsetzung des Pilgerns in der Heide. "Nicht jeder kann es sich zeitlich oder auch konditionell leisten, in Spanien den großen Jacobsweg zu gehen. Aber das Ziel des Pilgerns kann man auch mit Strecken in der unmittelbaren Umgebung erreichen: Eine besinnliche Pause vom Alltag einzulegen und ein wenig zum Nachdenken zu kommen."

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