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EIBIA und Ortsgeschichte

Ritterschlag als Geheimtipp: EIBIA unter den "111 Orten"

04/2016 - Die Buchreihe "111 Orte, die man gesehen haben sollte" beschreibt bereits für Dutzende von Regionen und Städten touristische Geheimtipps, die man nicht in jedem Reiseführer findet. Seit April ist auch die Ausgabe über die Lüneburger Heide erhältlich, in der es in Kapitel 15 um "Das Eibia-Gelände - Ruinen einer unwirklichen Zeit" geht. Unter anderem heißt es dort: "Der Kulturverein FORUM Bomlitz bietet sachkundige und geschichtlich interessante Führungen durch das Gebiet, bei denen die Dimensionen der einstigen Pulverfabrik deutlich werden."

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Projekt gestartet: Alltägliches wird spannend

03/2016 - "Für unsere Kinder sind die Rolling Stones zeitlich weiter entfernt, als für uns früher die Comedian Harmonists", erläuterte Torsten Kleiber vom FORUM mit einem Zwinkern den Gedanken des Projekts "Bomlitzer Erinnerungen". Die Akteure um den Historiker Thorsten Neubert-Preine wollen in Interviews mit Menschen mittlerer und älterer Generationen Kindheits-, Jugend- und Lebenserinnerungen erfahren, aufschreiben und sichern. "So schnell, wie sich in den letzten Jahren vieles entwickelt, sind diese Erinnerungen für viele Jüngere wie Zeitreisen in die Vergangenheit mit oft großen Überraschungen." 

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Eine Katastrophe kurz nach der Befreiung

04/2016 - Wer die Gedenksteine der Ehrengräber auf dem Bomlitzer Friedhof aufmerksam liest, dem fällt schnell auf, dass viele Personen, die dort beigesetzt wurden, am 20. Mai 1945 oder kurz danach verstarben. Der Zweite Weltkrieg war aber bereits am 16. April 1945 in Bomlitz und der Umgebung mit der Befreiung durch die Briten beendet worden. FORUM-Vorstandsmitglied Heinz Steudle hat sich mit dem Thema beschäftigt und in der Walsroder Zeitung darüber berichtet. Das Foto zeigt ein polnisches Hochzeitspaar im Jahr 1945 in Benefeld mit einem deutschen Mädchen, das ein Kleid aus Verbandsmaterial trägt. 

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Bei der Tarnung war man in der EIBIA ideenreich

03/2016 - "Natürlich war man bei der EIBIA auf Luftangriffe vorbereitet. Viele Gebäudeteile waren unterirdisch angelegt oder wie eines der Sozialgebäude, der sogenannte 'Fledermausbunker', halbunterirdisch in den Hang gebaut", erläuterte der Historiker Thorsten Neubert-Preine bei der FORUM-Frühjahrsführung durch die EIBIA. Diese Luftangriffe hätten glücklicherweise nicht stattgefunden, hätte der Zweite Weltkrieg allerdings länger gedauert, wäre auch die Bomlitzer Pulverfabrik Ziel geworden. "Im Londoner Militärarchiv kann man die Prioritätenlisten noch finden, auf denen auch die EIBIA verzeichnet war." 

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Führung durch 200 Jahre Bomlitzer Geschichte

02/2016 - Nur wenige Orte können auf eine so lange Geschichte als Industriestandort zurückblicken wie Bomlitz. Zum 200-jährigen Jubiläum des Industrieparks haben die Firmen des Standorts im letzten Jahr eine Ausstellung ermöglicht, die vom Historiker Thorsten Neubert-Preine betreut und inhaltlich erarbeitet worden ist. Er ist auch der Autor der Festschrift, die in der Ausstellung und beim FORUM kostenlos erhältlich ist. Für das FORUM führte Thorsten Neubert-Preine noch einmal durch die Ausstellung.

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Die Warnau-Brücke als sinnloses Kriegsopfer

01/2016 - Im April 1945 wurden in der Region von oft versprengten deutschen Truppenteilen Brücken zerstört oder vehement verteidigt. Die britische Armee sollte am Überqueren der Aller oder auch der Warnau gehindert werden. Ein letzter sinnloser Akt in einem sinnlosen Krieg. Die getöteten Soldaten, die nur noch wenige Tage hätten überstehen müssen, befinden sich z.B. auf den Ehrenfriedhöfen in Essel oder Eickeloh und auch in Borg. FORUM-Vorstandsmitglied Heinz Steudle aus Benefeld hat die bewegte Geschichte der Warnau-Brücke in Benefeld in den letzten Kriegstagen 1945 in der Walsroder Zeitung beschrieben.

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Die Gefahr gehörte immer zum Arbeitsalltag

12/2015 - Heinrich Carsten B. war bereits seit 13 Jahren bei der Firma Wolff und gehörte damit zu den erfahrenen Pulvermüllern. Aber auch mit dieser Erfahrung konnte er sich nicht schützen vor dem Unglück, das sich am 01. April 1924 im Schwarzpulverkörnwerk der Abteilung Hassmoor in Westerharl ereignete. Der 59-Jährige aus Elferdingen befand sich morgens um 08.15 Uhr in der Anlage, als sie explodierte und vollständig zerstört wurde. Er war allein und das einzige Todesopfer des Unfalls. Ein Nachfahre hat sich nun beim FORUM gemeldet und möchte gern mehr erfahren über den Tod seines Onkels.

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Mit dem Fahrrad über Stock und Stein in der EIBIA

10/2015 - Die EIBIA ist bekanntermaßen fast so groß wie der Central Park in New York. Daher kann man in Führungen, die einen Zeitrahmen von drei Stunden nicht deutlich überschreiten sollten, nicht alle Teile der heute noch sichtbaren Ruinen der damals größten Pulverfabrik im Dritten Reich zeigen. Mit einer Fahrradtour konnte der Lokalhistoriker Thorsten Neubert-Preine allerdings am letzten Oktober-Tag mehr anbieten. Die Gruppe war auf 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt, und hatte an der einen und auch anderen Stelle mit dem Fahrrad gut zu tun in der hügeligen Landschaft der EIBIA.

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Kalender 2016 mit Blick in die Vergangenheit

11/2015 - Der historische Kalender für Bomlitz erscheint bereits zum fünften Mal und erfreut sich immer wieder großer Beliebtheit. Der Verein Stiftung Geschichtshaus Bomlitz hat für diesen Kalender Bilder aus den 1950er Jahren ausgewählt und gewährt so einen Blick in die Wirtschaftswunderzeit der Gemeinde Bomlitz. Im Zusammenhang mit dem 200. Bestehen des Industriestandortes sind einige Fotos aufgetaucht, die eine interessante Zusammenstellung möglich machten. „Es wird immer schwieriger, weitgehend unbekannte und geeignete Bilder für den Kalender zu finden“, betont der Vereinsvorsitzende Thorsten Neubert-Preine.

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Ein ungewöhnliche Freundschaft in schwieriger Zeit

11/2015 - Johannes Blaskowitz war einer der Kommandeure des Überfalls auf Polen. Der Militär protestierte anschließend bei Hitler gegen die Greuel der SS und fiel in Ungnade. Nach dem Krieg nahm sich der Generaloberst bei den Nürnberger Prozessen das Leben, obwohl die Anklage günstig für ihn aussah. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Bommelsen, denn Blaskowitz war befreundet mit Johannes Köpcke aus Bommelsen, der bei ihm Bursche im Ersten Weltkrieg war. Referent Reimar Grundies berichtete in einem FORUM-Vortrag über Johannes Blaskowitz und die besondere Freundschaft der beiden Männer.

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"Narben in der Landschaft" - die EIBIA im Frühjahr

06/2015 - Die Führungen durch das "Freilichtmuseum" EIBIA im Frühsommer haben ihre eigenen Vorteile. Das Wetter ist mit hoher Wahrscheinlichkeit gut, und die Natur zeigt deutlich, wie sie sich über Jahrzehnte das Gelände der ehemaligen Pulverfabrik zurückerobert hat. Bei der FORUM-Führung im Juni führte der Bomlitzer Historiker Thorsten Neubert-Preine die Gruppe der Interessierten auf der Nord-Route durch die EIBIA: Vom Sportplatz Benefeld an der alten Zentralwerkstatt vorbei auf die alte Werkstraße.

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