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EIBIA und Ortsgeschichte

Die Gefahr gehörte immer zum Arbeitsalltag

12/2015 - Heinrich Carsten B. war bereits seit 13 Jahren bei der Firma Wolff und gehörte damit zu den erfahrenen Pulvermüllern. Aber auch mit dieser Erfahrung konnte er sich nicht schützen vor dem Unglück, das sich am 01. April 1924 im Schwarzpulverkörnwerk der Abteilung Hassmoor in Westerharl ereignete. Der 59-Jährige aus Elferdingen befand sich morgens um 08.15 Uhr in der Anlage, als sie explodierte und vollständig zerstört wurde. Er war allein und das einzige Todesopfer des Unfalls. Ein Nachfahre hat sich nun beim FORUM gemeldet und möchte gern mehr erfahren über den Tod seines Onkels.

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Mit dem Fahrrad über Stock und Stein in der EIBIA

10/2015 - Die EIBIA ist bekanntermaßen fast so groß wie der Central Park in New York. Daher kann man in Führungen, die einen Zeitrahmen von drei Stunden nicht deutlich überschreiten sollten, nicht alle Teile der heute noch sichtbaren Ruinen der damals größten Pulverfabrik im Dritten Reich zeigen. Mit einer Fahrradtour konnte der Lokalhistoriker Thorsten Neubert-Preine allerdings am letzten Oktober-Tag mehr anbieten. Die Gruppe war auf 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt, und hatte an der einen und auch anderen Stelle mit dem Fahrrad gut zu tun in der hügeligen Landschaft der EIBIA.

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Kalender 2016 mit Blick in die Vergangenheit

11/2015 - Der historische Kalender für Bomlitz erscheint bereits zum fünften Mal und erfreut sich immer wieder großer Beliebtheit. Der Verein Stiftung Geschichtshaus Bomlitz hat für diesen Kalender Bilder aus den 1950er Jahren ausgewählt und gewährt so einen Blick in die Wirtschaftswunderzeit der Gemeinde Bomlitz. Im Zusammenhang mit dem 200. Bestehen des Industriestandortes sind einige Fotos aufgetaucht, die eine interessante Zusammenstellung möglich machten. „Es wird immer schwieriger, weitgehend unbekannte und geeignete Bilder für den Kalender zu finden“, betont der Vereinsvorsitzende Thorsten Neubert-Preine.

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Ein ungewöhnliche Freundschaft in schwieriger Zeit

11/2015 - Johannes Blaskowitz war einer der Kommandeure des Überfalls auf Polen. Der Militär protestierte anschließend bei Hitler gegen die Greuel der SS und fiel in Ungnade. Nach dem Krieg nahm sich der Generaloberst bei den Nürnberger Prozessen das Leben, obwohl die Anklage günstig für ihn aussah. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Bommelsen, denn Blaskowitz war befreundet mit Johannes Köpcke aus Bommelsen, der bei ihm Bursche im Ersten Weltkrieg war. Referent Reimar Grundies berichtete in einem FORUM-Vortrag über Johannes Blaskowitz und die besondere Freundschaft der beiden Männer.

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"Narben in der Landschaft" - die EIBIA im Frühjahr

06/2015 - Die Führungen durch das "Freilichtmuseum" EIBIA im Frühsommer haben ihre eigenen Vorteile. Das Wetter ist mit hoher Wahrscheinlichkeit gut, und die Natur zeigt deutlich, wie sie sich über Jahrzehnte das Gelände der ehemaligen Pulverfabrik zurückerobert hat. Bei der FORUM-Führung im Juni führte der Bomlitzer Historiker Thorsten Neubert-Preine die Gruppe der Interessierten auf der Nord-Route durch die EIBIA: Vom Sportplatz Benefeld an der alten Zentralwerkstatt vorbei auf die alte Werkstraße.

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Die Spuren der Eiszeit sind noch heute zu sehen

05/2015 - Bei geschichtlichen Vorträgen geht es meist um die neuere Historie der letzten ca. ein- bis zweihundert Jahre. Wenn man sich mit archäologischen Themen wie den Hügelgräbern in Borg und Benefeld beschäftigt, bewegt man sich in der Bronzezeit und geht 4.000 Jahre zurück. Wolfgang Wasser war das bei Weitem nicht genug: In seinem FORUM-Vortrag zur Erdgeschichte der Region Bomlitz startete er seine Zeitreise in der vorletzten Kaltzeit (Saale) vor ca. 200.000 Jahren und erläuterte die Spuren, die 700 Meter dicke Gletscher in unserer Landschaft hinterlassen haben.

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Fertigwarenlager und "99 Mann"-Bunker besucht

03/2015 - Die erste FORUM-Führung im Jahr fällt noch meistens in die Zeit, in der das Wetter unbeständig ist. Das machte aber den EIBIA-Interessierten nichts aus: 90 Gäste konnte Thorsten Neubert-Preine vom FORUM Bomlitz wieder begrüßen. Mehr als die Hälfte davon hatten vorher noch keine Führung durch das Bomlitzer "Freilichtmuseum" mitgemacht, so dass der Lokalhistoriker an den Stationen die allgemeine Geschichte zur EIBIA erläutern konnte, aber auch für Spezialisten wieder viele Details parat hatte. Gestartet wurde dieses Mal am Parkplatz des Waldbads, so dass die Route einen anderen Verlauf als sonst hatte.

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Ein Jubiläum wirft seine Schatten voraus

11/2014 - Im Jahre 1815 wurde die Pulvermühle Bomlitz gegründet, aus der das große Chemieunternehmen Wolff und der Ort Bomlitz hervorgegangen sind. Mit einem neuen Kalender würdigt der Geschichtshausverein Bomlitz das 200-jährige Jubiläum des heutigen Industrieparks. Mittlerweile ist das alte Unternehmen zwar in verschiedene Firmen aufgeteilt und der Traditionsname im Oktober bedauerlicherweise endgültig getilgt worden, aber die gemeinsame Wurzel „Wolff“ bleibt. Der Kalender bietet historische Aufnahmen aus der Frühzeit der Pulvermühle bis in die neuere Zeit (um 1970) des modernen Werks.

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Immer wieder Neues über die EIBIA

11/2014 - Der Historiker Thorsten Neubert-Preine ist einer der besten Kenner der Geschichte der EIBIA. Bei einer Führung mit ihm erfährt man immer wieder neue Details über die jüngere Geschichte der Benefelder Lohheide, das große Mosaik EIBIA bekommt immer wieder neue Steinchen, die das Bild vervollständigen. Bei der letzten öffentlichen EIBIA-Führung in diesem Jahr spielte das Wetter mit und auch die Büsche und Bäume hatten schon Laub verloren und erlaubten mehr Sicht auf die Ruinen. Fast einhundert Gäste kamen zum Rundgang durch das "Freilichtmuseum EIBIA".

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Rundwege "Historische Gebäude" offiziell eröffnet

Die ungewöhnliche Bomlitzer Historie zeigt sich auch an den Bauwerken, die es in Bomlitz und Benefeld gibt. Diese stillen Zeitzeugen könnten so einige Geschichten erzählen - wenn sie denn sprechen könnten. Das FORUM Bomlitz und der Geschichtshausverein haben diese Geschichten jetzt mit einem Faltplan und Infotafeln an den einzelnen Objekten für die Öffentlichkeit dokumentiert. Ein Stück Arbeit ist nun fertig, und gut ist es geworden. Interessierte können den Faltplan in der Bücherei oder beim FORUM bekommen und auch an geführten Spaziergängen oder Fahrradtouren zum Thema teilnehmen.

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Vor 25 Jahren wurde die EIBIA geöffnet

Die EIBIA ist ein offenes Geschichtsbuch für die Entwicklung der Region Bomlitz. Und es werden nicht nur die bereits bekannten Seiten in diesem Buch immer wieder vorgelesen, sondern laufend neue Kapitel entdeckt und erarbeitet. Der Historiker Thorsten Neubert-Preine ist der ausgewiesene Experte für dieses Thema und ein Garant für wissenschaftlich genaue Recherche. Bei der FORUM-Führung aus Anlass der EIBIA-Öffnung vor 25 Jahren erläuterte er rund 50 Interessierten das "Freilichtmuseum EIBIA" und seine Geschichte.

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