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EIBIA und Ortsgeschichte

Bomlitz war immer ein besonderer Industriestandort

10/2016 - Zum Jahresende darf der Historiker Thorsten Neubert-Preine mit Erlaubnis von DOW noch einmal Führungen durch die Ausstellung "200 Jahre Industriegeschichte in Bomlitz" anbieten. Das Interesse ist nach wie vor groß. Zum Oktober-Termin fanden sich rund vierzig Gäste ein, die mit Neubert-Preine anhand von Originaldokumenten, Exponaten und sogar einem Film aus den 1940er Jahren eine Reise in die Vergangenheit des Standorts machten. Das FORUM wird im November und Dezember weitere Führungen anbieten.

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Else Hunt gab der Geschichte Stimme und Gesicht

09/2016 - Es gibt nicht mehr viele Gelegenheiten, KZ-Überlebende persönlich zu erleben. Daher war das Interesse groß, als Heinrich Thies mit Else Hunt, der Hauptperson aus seiner Romanbiographie "Wenn Hitler tot ist, tanzen wir", beim FORUM in Bomlitz zu Gast war. Ca. 150 Zuhörer kamen zur Lesung und waren persönlich ergriffen von der ehemaligen Jarlingerin, die aus ihrem Leben und von ihren damaligen Erlebnissen erzählte. Heinrich Thies las und moderierte den Dialog, in dem die Geschichte begreifbar wurde.

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Skelettbauweise in der EIBIA hatte ihren Sinn

09/2016 - Mehr als fünfzig Gäste führte Thorsten Neubert-Preine bei der letzten FORUM-Führung wieder durch die EIBIA. Das Gelände ist so groß, dass man nicht alle Relikte in einer Tour besuchen kann. Deshalb variiert der Historiker die Route regelmäßig. Im September startete die Führung an der Oberschule Bomlitz, die auf dem Gebiet der ehemaligen Pulverfabrik gebaut wurde, und führte an den Überresten der Fertigwarenlager vorbei unter anderem zum Fuhrenkamp-Bunker und dem "Fledermaus"-Bunker. 

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Begegnung mit einem der ersten Benefelder

08/2016 - Als 2012 in der EIBIA bei Bauvorbereitungen ein Grabhügel aus der Bronzezeit gefunden wurde, ging es zuerst einmal darum, das Grab zu vermessen und alle Spuren und Funde zu sichern. Eine der Spuren wurde mit fast schon kriminalistischen Mitteln aufgenommen: In dem Grabhügel wurde ein sogenannter Leichenschatten gefunden, der mit einem Tuch und einem speziellen Klebstoff konserviert wurde. Dieses Abbild eines der ersten Benefelder ist zu sehen im Bad Fallingbosteler Museum der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft, die in diesen Tagen vierzig Jahre als geworden ist.

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Don Camillo schoss mit Munition aus Bomlitz

07/2016 - Die Romane von Giovanni Guareschi waren schon früh beliebt. Weltweit bekannt wurden sie schließlich durch die Verfilmungen mit Fernandel als Don Camillo und Gino Cervi als Peppone: Der katholische Dorfpfarrer und der kommunistische Bürgermeister eines italienischen Dorfes, die immer wieder aneinander geraten, wenn es um das Wohl der lieben Schäfchen bzw. Genossen geht. "Don Camillo hatte dabei nicht nur Witz und Gerissenheit, sondern setzte offensichtlich auch auf Qualität", berichtete Historiker Thorsten Neubert-Preine vom FORUM. "Er verschoss mit seinem Jagdgewehr Munition aus Bomlitz." 

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Mit dem Fahrrad durch die Bomlitzer Geschichte

06/2016 - Wie in einem offenen Geschichtsbuch wird die Geschichte der Gemeinde Bomlitz deutlich an den historischen Gebäuden in Bomlitz und Benefeld. "Gebäude erzählen Geschichten, sie können nur nicht sprechen" - bei einer Fahrradtour gaben der Historiker Thorsten Neubert-Preine und Torsten Kleiber vom FORUM den Bauwerken eine Stimme und erzählten die Geschichte(n) hinter den besonderen Stationen. 2014 hatten FORUM und Geschichtshaus-Verein unterstützt vom Spendenprogramm der DOW zwei Rundwege ausgearbeitet und aufbereitet und Infotafeln an den Gebäuden angebracht.

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Wasser war wichtiger Standortfaktor für die EIBIA

06/2016 - Man verfügte am Standort Bomlitz über eine lange Tradition und Erfahrung bei der Pulverproduktion. So war die Firma Wolff die erste Adresse, bei der man bereits ein Jahr nach der Machtergreifung der Nazis anfragte für eine zusätzliche, noch größere Pulverfabrik. Weitere Gründe, die für den Standort Bomlitz sprachen, waren die Verfügbarkeit von Gelände und der Zugang zu Wasser, denn mit der Bomlitz, der Warnau und der Böhme gab es gleich drei Flüsse, die genutzt werden konnten. Benötigt wurde das Wasser nicht nur für den Produktionsprozess, sondern auch als Kühlmittel und Entsorgungsmöglichkeit.

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Das Ehepaar Warncke erzählt aus seiner Bomlitzer Zeit

05/2016 - Das erste Zeitzeugen-Interview für das FORUM-Projekt "Bomlitzer Erinnerungen" haben Antje und Helmut Warncke gegeben. Die beiden betrieben von 1968 an zehn Jahre lang die legendäre Gaststätte "Zum Bärtigen" in der Uetzinger Lönsheide. Hier fingen sie in einem umgebauten Wohnhaus an und versorgten als erstes Gasthaus in der Region bis nachts um 01.30 Uhr mit warmer Küche. "Antje klopft die Steaks und der Bärtige die Sprüche" stand neben dem Tresen. Beide hatten mit ihrer offenen und zugewandten Art ein Lokal mit eigenem Stil geschaffen, das quer durch die Bevölkerung beliebt war. 

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Ritterschlag als Geheimtipp: EIBIA unter den "111 Orten"

04/2016 - Die Buchreihe "111 Orte, die man gesehen haben sollte" beschreibt bereits für Dutzende von Regionen und Städten touristische Geheimtipps, die man nicht in jedem Reiseführer findet. Seit April ist auch die Ausgabe über die Lüneburger Heide erhältlich, in der es in Kapitel 15 um "Das Eibia-Gelände - Ruinen einer unwirklichen Zeit" geht. Unter anderem heißt es dort: "Der Kulturverein FORUM Bomlitz bietet sachkundige und geschichtlich interessante Führungen durch das Gebiet, bei denen die Dimensionen der einstigen Pulverfabrik deutlich werden."

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Projekt gestartet: Alltägliches wird spannend

03/2016 - "Für unsere Kinder sind die Rolling Stones zeitlich weiter entfernt, als für uns früher die Comedian Harmonists", erläuterte Torsten Kleiber vom FORUM mit einem Zwinkern den Gedanken des Projekts "Bomlitzer Erinnerungen". Die Akteure um den Historiker Thorsten Neubert-Preine wollen in Interviews mit Menschen mittlerer und älterer Generationen Kindheits-, Jugend- und Lebenserinnerungen erfahren, aufschreiben und sichern. "So schnell, wie sich in den letzten Jahren vieles entwickelt, sind diese Erinnerungen für viele Jüngere wie Zeitreisen in die Vergangenheit mit oft großen Überraschungen." 

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Eine Katastrophe kurz nach der Befreiung

04/2016 - Wer die Gedenksteine der Ehrengräber auf dem Bomlitzer Friedhof aufmerksam liest, dem fällt schnell auf, dass viele Personen, die dort beigesetzt wurden, am 20. Mai 1945 oder kurz danach verstarben. Der Zweite Weltkrieg war aber bereits am 16. April 1945 in Bomlitz und der Umgebung mit der Befreiung durch die Briten beendet worden. FORUM-Vorstandsmitglied Heinz Steudle hat sich mit dem Thema beschäftigt und in der Walsroder Zeitung darüber berichtet. Das Foto zeigt ein polnisches Hochzeitspaar im Jahr 1945 in Benefeld mit einem deutschen Mädchen, das ein Kleid aus Verbandsmaterial trägt. 

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