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Mond und Jazz zu einer Atmosphäre verschmolzen

11/2017 - Das Andreas Oesterling Quartett beendete mit einem Themenkonzert das FORUM-"Mondwochenende". Mit ihrem Programm "The Moon is a harsh Mistress" brachten die Musiker eine stimmungsvolle Atmosphäre in den Sonntagabend. Mit Songs wie "Fly me to the Moon", "Moonglow" oder "Moonlight in Vermont" beschrieb das Ensemble um den Walsroder Andreas Oesterling musikalisch die Melancholie, Rätselhaftigkeit und Emotionalität, die der Mond bei seinen Betrachtern auslöst. Die besonderen "Mond"-Songs, die Spielfreude des Quartetts und vor allem Sängerin Kristina Dobat zogen die Gäste dabei gefühlvoll in ihren Bann.

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Der Mondschein beleuchtete Mühle und Hügelgräber

11/2017 - Der Mond ist eine besondere Lichtquelle. Und wenn diese besondere Beleuchtung auf besondere Orte wie die Cordinger Mühle oder die Benefelder Hügelgräber fällt, entsteht eine ungewöhnliche Atmosphäre. Das Wetter spielte mit und machte den "Abend der historischen Gebäude" zu einem Ereignis im Dunkeln. Historiker Thorsten Neubert-Preine führte eine Gruppe von der Cordinger Mühle zur EIBIA-Filterstation, vorbei an den bronzezeitlichen Hügelgräbern zum ehemaligen Lager Sandberg und schließlich zum Walter-Christoph-Platz, wo sich vor mehr als siebzig Jahren das Liberation Hospital Bomlitz befand.

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Madagaskar - Schönheit mit zwei Gesichtern

10/2017 - Als sich die Kontinente trennten, blieb Madagaskar als eigenständiger Teil unabhängig und weit genug entfernt vom nächsten Festland, so dass sich Tiere und Pflanzen ohne weitere Einflüsse entwickeln konnten. Ca. 80 % der Flora und Fauna sind endemisch: Es gibt sie nur auf Madagaskar und sonst nirgendwo auf der Erde. Dieses einzigartige Naturerbe ist aber durch die Armut der Bevölkerung in Gefahr. Die italienische Benefelderin Erika Sbarra berichtete bei einem FORUM-Weltreisevortrag sehr lebendig von der Insel und von ihrem ehrenamtlichen Einsatz in einem Entwicklungshilfeprojekt auf Madagaskar.

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Das Bomlitzer Lichterfest ist ein Zuschauermagnet

08/2017 - Zeitgleich zum Lichterfest der Gemeinde Bomlitz gab es in Walsrode die NDR-Stadtwette, in Schwarmstedt das Stadtfest und in Hodenhagen das Brinkfest. Man kann wirklich nicht behaupten, dass in der Region wenig Angebote gemacht werden würden. Alle Feste waren gut besucht, auch das Wetter mit schauerartigen Regenfällen konnte die Stimmung nicht dämpfen. Das FORUM beteiligte sich mit einem Infostand und der Blues/Rock-Band König Hankenbusch an Lichterfest-Programm, das traditionell mit einem großen Feuerwerk beendet wurde.

 

Volle und intensive Farben bei Inken Stampa

10/2017 - Inken Stampa konstruiert als Architektin tagsüber Zweckbauten, die eher schmucklos sind, und in ihrer Freizeit lebt sie ihre Leidenschaft aus: Die Verdenerin, die viel Zeit in Benefeld verbringt, malt gern in deutlichen und intensiven Farben. Dabei lässt sie sich von Eindrücken aus dem Alltag zu ihren Motiven inspirieren und malt mit expressionistischen Einflüssen, naiv oder auch abstrakt. Gern produziert sie Varianten eines Motivs, um mit unterschiedlichen Farben Effekte und Wirkungen zu erzeugen. Inken Stampas Ausstellung "Farbtöne" kann noch bis zum 03.11.2017 im Dorfgemeinschaftshaus Bomlitz besucht werden.

 

Bomlitzer Ortsgeschichte beginnt in der Eiszeit

03/2017 - Eigentlich hatte Wolfgang Wasser nur aus eigenem Interesse Spuren und Daten gesammelt und recherchiert, um die Eiszeit in seiner Heimatregion zu untersuchen. Schließlich bekam seine Ausarbeitung aber wissenschaftlichen Charakter und lohnte sich, veröffentlicht zu werden. Historiker Thorsten Neubert-Preine freute sich über das besondere Thema und die fachkundige Aufarbeitung. Gemeinsam mit dem Geschichtshaus-Verein wurde ein Rückblendeheft herausgegeben, das Wasser bei seinem zweiten Vortrag im FORUM vorstellte.

 

Die Region hätte sich anders entwickelt

09/2017 - Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte Wohnungsnot in der Region. Der EIBIA-Geschäftsführer Claassen schlug deshalb der britischen Militärkommandantur vor, die Bunker und Gebäude der EIBIA nicht zu sprengen, sondern zivil umzunutzen. Er hatte dazu Architektenzeichnungen anfertigen lassen, die zeigten, wie aus manchen Gebäuden Wohnhäuser gestaltet werden konnten, aus anderen aber auch ein Kindergarten, ein Seniorenheim, ein Rathaus oder auch Ladengeschäfte. Die Briten lehnten ab, und fast der gesamte Bestand an Gebäuden in der Bomlitzer EIBIA wurde zerstört.

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Wenn die Strecke stimmt, merkt man die Kilometer nicht

10/2017 - Gäbe es ein "Heidekreis-Kulturerbe", würde der Schäferhof in Neuenkirchen sicherlich dazugehören. Die Anlage umfasst mehrere traditionelle Großgebäude wie Schafstallungen und Wirtschaftsgebäude, und das Gelände ist schön gelegen und gut gepflegt. FORUM-Wanderführer Peter Kloy hat für die Oktober-Wanderung den Schäferhof als Ort für die Kaffeepause auf der 14 Kilometer langen Route ausgewählt und hatte damit wieder einem guten Mix gefunden aus wanderfreundlicher Strecke, Sehenswürdigkeit und Natur. Gestartet wurde am Bahnhof Frielingen, der zeitweise Regen machte der Gruppe nichts aus.

 

FORUM besuchte Bremerhaven mit seinen Einrichtungen

09/2017 - Bremerhaven ist eine Reise wert. Mit der diesjährigen Kulturfahrt besuchte das FORUM die Hafenstadt an der See, in der sich mehrere bemerkenswerte Einrichtungen befinden. Ein Teil der Bomlitzer Ausflügler besuchte das Auswandererhaus, ein anderer das Klimahaus, weitere Teilnehmenden gingen in den Zoo am Meer oder das Schifffahrtsmuseum. Zum Abschluss gab es eine Stadtrundfahrt, die auch durch den Hafen führte. Um auch weitere Einrichtungen in Bremerhaven besuchen zu können, wird das FORUM voraussichtlich auch im nächsten Jahr wieder eine Tagesfahrt dorthin anbieten.

 

Bodo Wartke wäre stolz auf die beiden

10/2017 - Christian Felski aus Ahlden und sein Freund Timo Kreis aus Walsrode teilen ihre ganz besondere Freude am Musik-Kabarettisten Bodo Wartke. Bereits vor Jahren begannen sie, Stücke von ihm zu covern: mit Kreis am Klavier, während Felski die sprachlich anspruchsvollen Texte singt. Nach Bomlitz kamen sie bereits zum zweiten Mal für ein Konzert und begeisterten wieder, diesmal mit einem erweiterten Programm und vielen neuen Stücken. Über achtzig Gäste waren bestens unterhalten. Und auch wenn für die beiden das Studium natürlich oberste Priorität hat: Bitte auf jeden Fall weitermachen!

 

Wieder zu Besuch bei Arno und Alice Schmidt

10/2017 - In Bargfeld bei Celle fanden Arno und Alice Schmidt ab 1958 ein Zuhause. Nach vielen Jahren, in denen die beiden in kleinen Wohnungen, in Benefeld nur in einem Zimmer lebten, konnten sie in Bargfeld ein kleines Häuschen beziehen. Die Arno-Schmidt-Stiftung hat in den letzten Jahrzehnten das Lebenswerk des besonderen Schriftstellers vor Ort erhalten und erforscht. Das FORUM fährt mit Schmidt-Fans (und solchen, die es werden wollen) jährlich im Oktober nach Bargfeld. In diesem Jahr führte Susanne Fischer, Geschäftsführerin der Stiftung, die FORUM-Gruppe durch die Ausstellung und das Wohnhaus.

 

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