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Hans-Jürgen Bollig trug "Entgleisungen" vor

06/2018 - Der Termin kollidierte mit dem ersten WM-Spiel der deutschen Mannschaft, im Gegensatz dazu war die Lesung von Hans-Jürgen Bollig aber ein Erfolg: Die Benefelder Begegnungsstätte war voll besetzt mit Gästen, die den zweiten Teil seiner Benefelder Jugenderinnerungen hören wollten. "Entgleisungen - zwischen Kiebitzort und Gleisdreieck" heißt sein Buch, in dem er Anekdoten gesammelt und leicht literarisch abgerundet hat. "Mir geht es nicht um Ortsgeschichte, sondern mehr um die Darstellung eines Lebensgefühls in der damaligen Zeit, und das mit einem Augenzwinkern", so Bollig. Das Buch ist im Buchhandel erhältlich, der Gewinn fließt in Bolligs Hilfsprojekt in der Ukraine.

 

Respekt ist das, was den Verfolgten am meisten fehlt

06/2018 - Die Journalistin Nina Schulz und die Fotografin Mena Urbitsch haben mit ihrem Buch "Spiel auf Zeit" eine wichtige Dokumentation erarbeitet. Es geht um die Verfolgten des Naziregimes, Überlebende von Massakern, Opfer von Zwangssterilisationen, KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter, und die Praxis, wie Deutschland sie für ihre verlorene Lebenszeit und ihre Leiden bisher entschädigt hat. Das FORUM hatte die beiden Hamburgerinnen um eine Vorstellung ihres Buchs gebeten, um mehr zu einem Thema zu erfahren, das auch relevant ist für die Bomlitzer Geschichte.

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Die Bomlitz entspringt in der Riensheide

07/2018 - Die FORUM-Wandergruppe hatte mit Peter Kloy bei ihrer Juli-Tour leichten Zeitdruck: Um 17 Uhr startete das Fußball-WM-Endspiel, bis dahin wollte man wieder am Startpunkt sein, um nichts zu verpassen. Aber alles hat funktioniert, und auf der 12 Kilometer langen Strecke gab es auch wieder einiges zu sehen: Im großen Moor der Riensheide bei Neuenkirchen z.B. entspringt die Bomlitz. Dort teilt sie als Graben Soltau von Neuenkirchen. Bei der Kaffeepause auf dem Schäferhof in Neuenkirchen traf man zusätzlich auf eine Heidschnuckenherde - auch für einen "Heidjer" ein nicht all zu häufiges Erlebnis.

 

Klang und Farbe im "Be-Flügelt!"-Konzert

06/2018 - In der "Be-Flügelt!"-Reihe von Waldorfschule und FORUM waren bereits zum zweiten Mal das mittlerweile viel gefragte Künstlerpaar Elisaveta Ilina (Klavier) und Sönke Schreiber (Marimba/Schlagwerk) aus Hamburg zu Gast. Als Duo "Klangfarbe" präsentierten sie ihr neues Programm mit kraftvoller und emotionaler Musik, bei dem das Publikum auf der Stuhlkante saß. Neben modernen Kompositionen von Rihards Zalupe und der berühmten gehörlosen Schlagzeugerin Evelyn Glennie war die bekannte "Rhapsodie in Blue" von George Gershwin zu hören.

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Kultur und Gastfreundschaft im Iran erlebt

05/2018 - Den Iran stellt man sich sicherlich eher so vor, wie man ihn aus den Nachrichten kennt. Das Land hat sich allerdings in den letzten Jahren fortschrittlicher entwickelt als erwartet. Dazu kommen eine alte Geschichte und Kultur. Sabine Sattler-Kosinowski bereiste mit den Landfrauen den Iran und machte sich ihr eigenes Bild. Beim FORUM stellte sie die Sehenswürdigkeiten und die Atmosphäre auf der Tour bei einem Weltreisevortrag vor, der ungewollt tagespolitisch war: Gerade hatte US-Präsident Trump das Atomabkommen mit dem Iran gekündigt und damit weitere positive Entwicklungen erschwert.

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Musikalische Erinnerung an Tucholsky und Kästner

06/2018 - Erich Kästner und Kurt Tucholsky wollten "mit der Schreibmaschine die Katastrophe verhindern". Die Nazis kamen dennoch an die Macht, und die beiden Autoren gehörten zu denen, deren Texte bei der Bücherverbrennung im Mai 1933 ins Feuer geworfen wurden. Tucholsky emigrierte nach Schweden, Kästner blieb unter anderem wegen seiner Mutter in Deutschland. Bei einem musikalischen Literatur-FORUM in der Cordinger Mühle erinnerte der gebürtige Bomlitzer Hans-Walter Fechtel an die beiden wertvollen deutschen Autoren mit Liedern, Gedichten und einer guten und erläuternden Moderation.

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Der Alltag drehte sich um das tägliche Überleben

06/2018 - Schon in der Bronzezeit war das Leben in unserer Region hart. Die Böden waren geprägt von der Eiszeit, nicht besonders fruchtbar und die Jahreszeiten unbarmherzig. Wenn eine Ernte ausblieb, bestanden Hunger und Lebensgefahr. Jahrhunderte später im frühen Mittelalter war das Leben unverändert hart, und die landwirtschaftlichen Werkzeuge waren im Prinzip nicht moderner geworden. Für das FORUM erläuterte Dirk Hering von der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft bei einer Führung das Borger Hügelgräberfeld und die Borger Burg. Er zeigte dabei auch Fotos und Pläne von bisherigen Untersuchungen.

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Fahrradtour startet "Kultur bei den Nachbarn"

07/2018 - Auch in den Orten rund um Bomlitz gibt es viele kulturelle Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Und häufig hat man bereits davon gehört, aber es ergab sich keine Gelegenheit für einen Besuch. Mit der Sommerfahrradtour hat das FORUM die Serie "Kultur bei den Nachbarn" gestartet, in der diese Ziele angesteuert werden sollen. Im Juli machte eine FORUM-Fahrradtourgruppe mit Peter Kloy den Anfang und besuchte das Kloster Walsrode. Klosterdame Gisela Cames erläuterte die Geschichte und das Leben im Kloster. Die Gruppe fuhr anschließend weiter zur Kaffeepause und anschließend heimwärts.

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Peter Kloy mit Bomlitzer Bürgerpreis 2018 geehrt

06/2018 - Peter Kloy, der Leiter der Gruppe Wanderungen im FORUM, ist einer der Preisträger des diesjährigen Bürgerpreises der Bomlitzer SPD. Er erhielt die Ehrung für die Wanderangebote, die er in den letzten Jahren mit viel Engagement aufgebaut hat. Peter Kloy hat eine ausgezeichnete Ortskenntnis und kennt das Wegenetz im Südkreis wie wohl kein zweiter. Er sei überzeugt von der Schönheit der Region, sagte FORUM-Vorsitzende Torsten Kleiber, weil er sie kenne. Und diese Kenntnis gibt er gern weiter: "Nur, wo man auch zu Fuß war, war man auch wirklich", hört man von ihm oft.

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Filterstation soll Dokumentationsraum werden

06/2018 - Bei sommerlichen Temperaturen kann eine EIBIA-Führung auch durchaus anstrengend sein. Eine Pause kann das FORUM seit einiger Zeit in der Filterstation anbieten. Das gut erhaltene Gebäude war noch bis 1998 das Benefelder Wasserwerk, vier der ehemals sechs großen Behälter stehen noch, die vorderen zwei hat das FORUM herausschweißen lassen, um die Fläche für einen Dokumentationsraum zu nutzen. Das Vorhaben zieht sich zeitlich aber in die Länge: Immer wieder versuchen "Mutige", sich auch ohne Schlüssel Zugang zum Gebäude zu verschaffen, in dem es (wirklich!) nichts zu holen gibt.

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Der Walsroder Friedhof ist mehr als 200 Jahre alt

05/2018 - Thorsten Neubert-Preine und Dr. Stephan Heinemann recherchierten zum 200-jährigen Bestehen des Friedhofs Walsrode im Jahr 2015 und erstellten einen historischen Rundweg. Aktuell sind 14 Gräber auf dem Friedhof besonders ausgezeichnet und mit einer Infotafel dokumentiert. Dazu gehört die Grabanlage der Familie Wolff oder die Einzelgräber der Walsroder Bürgermeister Carl Brammer, Friedrich Grütter und Georg Kammerer. Historiker Neubert-Preine führte für das FORUM über den Friedhof und konnte als Stadtarchivar die Persönlichkeiten und Hintergründe für die Gäste vorstellen.

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