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Die FORUM-Wanderungen sind praktische Heimatkunde

06/2019 - FORUM-Wanderführer Peter Kloy geht der Vorrat an interessanten Routen nicht aus. Im Juni ging es in die Region rund um Hollige mit einer Kaffeepause am dortigen Bahnhof. Klein und schnuckelig ist der Bahnhof einer von vielen kleinen Bahnhöfen in der ländlichen Gegend des Heidekreises, die früher noch an den Strecken von regelmäßigen Regionalbahnen standen. So ist die monatliche Wanderung auch immer wieder ein kleines Kapitel Heimatkunde, in dem Orte kennengelernt oder wiederentdeckt werden, die keine alltägliche Rolle mehr spielen - trotzdem aber einen Besuch wert sind.

 

Arno und Alice Schmidt sind in Bargfeld begraben

11/2019 - Einmal im Jahr fährt das FORUM mit Interessierten nach Bargfeld, wo Arno und Alice Schmidt seit 1958 lebten. Nicht nur für Fans des besonderen Schriftstellers ist dieser Besuch jedes Mal wieder ein Erlebnis, gibt er doch einen realistischen Einblick in das damals tägliche Leben der beiden. Susanne Fischer von der Arno-Schmidt-Stiftung führte die Besuchergruppe durch das Wohnhaus und eine kleine Ausstellung im Stiftungshaus und erläuterte anschließend besondere Aspekte. Auch das Grab von Arno und Alice Schmidt besuchten die Gäste. Unter einem Findling sind die Urnen der beiden beigesetzt so, wie sie es wollten: schmucklos und ohne Grabstein oder Inschrift.

 

Ein zukünftiger Meister spielte Meisterwerke

11/2019 - In der Konzertreihe „Beflügelt!“ laden Waldorfschule Benefeld und FORUM Bomlitz junge Nachwuchsmusikerinnen und -musiker ein, Ihr Können zu zeigen. Zu Gast in Benefeld war am letzten Sonntag der 26-jährige Pianist Youngho Park aus Südkorea. Bereits mehrere internationale Preise hat er gewonnen. Zurzeit ist er Masterstudent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover bei Prof. Roland Krüger. Mit Beethovens Sonate Nr. 21 „Waldstein“ eröffnete Park das Konzert, in dem er mit großer Sicherheit ein anspruchsvolles Programm präsentierte.

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Besuch aus Blainville - Bienvenue à Bomlitz

10/2019 - Über den diesjährigen Tag der Deutschen Einheit besuchte eine Delegation aus der französischen Partnerstadt Blainville die Gemeinde Bomlitz. Zum ersten Mal stand auch ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Stadt Walsrode auf dem Programm: Denn die Bomlitzer Städtepartnerschaften werden nach der Eingemeindung am 01.01.2020 formal auf die Stadt Walsrode übergehen. Zu einem Gedankenaustausch und erstem Kennenlernen besuchte die Walsroder Bürgermeisterin Helma Spöring die Gäste aus Frankreich, die bei ihrem Aufenthalt auch wieder die weitere Umgebung und seine Sehenswürdigkeiten besuchten.

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Hans-Heinrich Worthmann wird uns fehlen

Wir trauern um unseren ehemaligen Vorsitzenden Hans-Heinrich Worthmann.

Mit seinem vielseitigen Interesse, seiner freundlichen Art und als eines der ersten Mitglieder gestaltete er das FORUM Bomlitz von Beginn an mit. Er organisierte Konzerte, dreißig Jahre lang Wanderungen und Fahrten, und beteiligte sich an der Gründung der Bomlitzer Städtepartnerschaften. Besonders seine Reiselust und seine Freude an fremden Ländern motivierten auch andere.

Hans-Heinrich Worthmann wird uns fehlen. Wir behalten ihn in guter und ehrender Erinnerung und sprechen der Familie und den Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aus.

 

Achim Kusserow sieht die Perspektiven

10/2019 - In der Malerei kann der Künstler selbst gestalten, kann Farben, Formen und Kompositionen frei wählen. In der Fotografie funktioniert das nur bedingt, der Fotograf muss in dem, was er sieht, den Ausdruck und das Kunstwerk erkennen und es fixieren. Dabei ist der Blick und das Gefühl für die Perspektive entscheidend. Achim Kusserow aus Nienburg gehört zu den Fotografen, die ihr Gefühl für Perspektive in vielen Jahren Erfahrung geschärft haben. In seiner Fotoausstellung "Einblicke - Ausblicke" beim FORUM im Dorfgemeinschaftshaus Bomlitz zeigt er noch bis zum 16.11.2019 eine Auswahl seiner Fotografien zum Thema.

 

Die Spuren sind noch sichtbar im Stadtbild

09/2019 - Seit Beginn des 18. Jahrhunderts gab es in Walsrode eine kleine jüdische Gemeinde. Noch heute besteht der jüdische Friedhof als Zeichen dieser Historie, die mit der Reichsprogromnacht 1938 vor Ort endete. Stadtarchivar Thorsten Neubert-Preine führte für das FORUM durch Walsrode und erinnerte an die Spuren jüdischen Lebens in der Stadt. Der Weg führte vom Gebäude der ehemaligen Synagoge in der Langen Straße zu ehemaligen Geschäften, die jüdischen Bürgern gehörten, und einigen der sechs Stolpersteine, die in der Stadt eingelassen worden sind. Abschließend besuchte die Gruppe den jüdischen Friedhof in der Hannoverschen Straße.

 

Kirche beim FORUM-Herbstkonzert voll besetzt

10/2019 - Mit drei Ensembles besuchte das Gymnasium Walsrode das FORUM in der Benefelder Heilig-Geist-Kirche zum Herbstkonzert. Leiter Martin Hohls hatte mit Concert Band, dem Chor der Klassen 8 bis 12 und der Lehrer-Band gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das von sakraler Musik über Film- und Popsongs bis zu rockigen Stücken reichte. Die Kirche war voll besetzt, die Stimmung bei Musikern und Gästen prima, und das Konzert am Freitagabend der richtige Ausklang für die Arbeitswoche. Das nächste FORUM-Konzert in der Benefelder Kirche wird im kommenden März das Neue Orchester Walsrode bestreiten.

 

Und schließlich grüßte ihn Arno Schmidt doch

03/2019 - Horst Leisering aus Nienburg ist schon früh ein Bewunderer von Arno Schmidt gewesen. Die Texte faszinierten ihn so sehr, dass er den Schriftsteller persönlich kennenlernen wollte. Und so packte er regelmäßig einen Beutel mit Delikatessen und anderen Lebensmitteln und hängte ihn an das legendäre Tor an Schmidts Grundstück in Bargfeld. Der Autor nahm den Beutel immer wieder, ein Kontakt entstand dennoch nicht. Irgendwann begegneten sich die beiden auf der Straße in Bargfeld. Zu dieser Begegnung schrieb Horst Leisering später sein Buch "Wie mich Arno Schmidt einmal grüßte". Beim FORUM referierte er im Müllerhaus "Vom Entschluss, Schriftsteller zu werden".

 

In der Archäologie geht es immer um die Menschen

09/2019 - Wo es Gräber gibt, gab es auch Siedlungen. Die ältesten Besiedlungsspuren in der Gemeinde Bomlitz reichen bis in die Bronzezeit. Gesellschaftlich entwickelte sich das Zusammenleben vom Jagen und Sammeln zu Ackerbau und Viehzucht. Der Mensch wurde sesshaft und machte sich sein Leben einfacher, indem er z.B. seine Beutetiere nah bei sich einsperrte. Und wo das lebenswichtige Wasser war, siedelten die Menschen. Mit Warnau, Bomlitz und Böhme hatte die Region Bomlitz damit günstige Bedingungen, und die archäologischen Spuren beweisen das. Torsten Kleiber vom FORUM stellte diese Spuren bei einer Führung zu den Borger Hügelgräbern und der Borger Burg vor.

 

Arno Schmidt bewunderte Edgar Allan Poe

10/2019 - Schon als Schüler kaufte Arno Schmidt in einem Antiquariat einen Sammelband mit Werken von Edgar Allan Poe. Besonders "Der Untergang des Hauses Usher" beeindruckte ihn und wurde für Arno Schmidt zum Maßstab. "Ein Stück wie geschliff'ne Kohle!", sagte er später darüber. Aus Ärger über eine - seiner Meinung nach - schlechte Übersetzung machte er sich 1946 auf dem Cordinger Mühlenhof dann selbst ans Werk. Seine Übersetzung gilt als eine der besten, überträgt sie doch nicht nur die englische Sprache der Romantik in deutsche Sprache der Romantik, sondern findet auch auf besondere Weise einen Ausdruck für Atmosphäre und Stimmung der Geschichte.

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