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Nikolai Gogol lieferte die weihnachtliche Erzählung

11/2018 - Nikolai Gogol (1809-1852) gehört zu den wertvollen russischen Schriftstellern der Weltliteratur. "Abende auf dem Weiler bei Dikanka" war sein erster erfolgreicher Erzählband, der ihn bekannt machte. Evgenja Stammen stellte in einem Literatur-FORUM den Autoren vor und las aus dem Erzählband die Geschichte "Die Nacht vor Weihnachten". In adventlicher Stimmung mit russischem Tee und russischen Süßigkeiten erläuterte sie dabei den Literaturinteressierten den Kontext und zeigte unter anderem Bilder und Fotos des weihnachtlichen St. Petersburgs zur Illustration.

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Regenwald, Copacabana und ein verirrter James Bond

12/2018 - Brasilien ist das fünftgrößte Land der Welt und mit seinem Regenwald die "Lunge der Erde". Zwischen einzigartiger Natur und Landschaft, legendären Stränden in Rio de Janeiro und Sao Paulo, Zuckerhut, Karneval und einer Geschichte mit Höhen und Tiefen stellte Referent Michael Kleiber Land und Leute vor. Er berichtete in einem FORUM-Weltreisevortrag von drei privaten Reisen, die er unterhaltsam mit persönlich erlebten Anekdoten schmücken konnte. Dazu gehörten auch die Fußballlegende Rivellino, das "Girl von Ipanema", James Bond und der Formel-1-Weltmeister Ayrton Senna.

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So sahen die Müller die Mühle in früheren Zeiten nie

11/2018 - Den Vollmond konnte man in diesem Jahr beim "Abend der historischen Gebäude" zwar nicht sehen, aber dafür leuchtete die Cordinger Mühle in einem besonderen Licht. Rot angestrahlt und von innen beleuchtet machte die Cordinger Mühle ein besonders malerisches Bild, als die Abendführung mit Hostoriker Thorsten Neubert-Preine und Wanderführer Peter Kloy startete. Mit Fackeln beleuchtete sich die Gruppe den Weg zur EIBIA-Filterstation und den Benefelder Hügelgräbern, von wo man die Original-Elektrokarre besichtigen ging. Zurück an der Mühle gab es Glühwein zum Aufwärmen.

 

Auch Fabelwesen sind unter ihren Motiven

10/2018 - Christine Tschöke hat bereits in vielen Orten ihre Bilder ausgestellt. Die Malerei hat für die Künstlerin aus Elferdingen schon immer eine große Rolle gespielt. Sie findet in Formen und Farben und auch Phantasiemotiven nicht nur Ausdrucksmöglichkeiten, sondern in der Malerei selbst auch Ruhe und Ausgleich. Für ihre FORUM-Ausstellung "ArtVisions" im FORUM hatte sie Bilder zusammengestellt und freute sich auf die Gespräche mit den Gästen bei der Vernissage. "Ich spüre bei der Malerei eine besondere Energie, das möchte ich mit meinen Bildern gern weitergeben", erläuterte die Künstlerin.

 

Die "West Side Story" ist immer noch aktuell

11/2018 - Die Staatsoper Hannover ist so nah, und die Zugverbindung so einfach. Daher hat das FORUM seit vielen Jahren wieder Opernfahrten ins Programm genommen. Den Auftakt machte das Musical "West Side Story" von Leonard Bernstein, die moderne Fassung von "Romeo und Julia" in das New York der 1950er Jahre versetzt. US-amerikanische Jugendliche auf der einen Seite und junge Migranten aus Puerto Rico auf der anderen Seite befehden sich, bis ihr Hass zu tragischen Todesopfern führt. "Das Stück ist sechzig Jahre alt, das Thema aber immer noch aktuell", fand ein Bomlitzer Gast.

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Plattdeutsch war "Landessprache" in der Region

11/2018 - So, wie heute Hochdeutsch gesprochen wird, war vor einhundert Jahren Plattdeutsch die "Landessprache" in der Region Bomlitz. "Wenn man sich das Leben und die Arbeit z.B. an der früheren Cordinger Mühle vorstellt, muss sich dabei alles auf Plattdeutsch abspielen, sonst stimmt das Bild nicht", erläutert Torsten Kleiber vom FORUM. Der Kulturverein will deshalb dazu beitragen, dieses regionale Kulturgut vorzustellen und zu erhalten. Den Auftakt machte Gudrun Fischer-Santelmann, die im Cordinger Müllerhaus Kurzgeschichten aus ihrem plattdeutschen Buch "Zepollen-Schick" vortrug.

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Im Müllerhaus ist jetzt ein "Gnadenhof der Klassiker"

11/2018 - Die Bomlitzer Bücherei wird mit der Eingemeindung nach Walsrode den Schwerpunkt Kinder- und Jugendbücherei bekommen. Erwachsenenliteratur wird es weiterhin geben, die Leserschaft braucht sich keine Sorgen zu machen. Verzichten wird man aber auf Präsenzexemplare von Standardwerken und Lexika, die im Prinzip nie genutzt wurden und viel Platz benötigen. Nach diesem Kriterium sind fast 3000 Bücher aussortiert worden und werden seit einigen Wochen für einen symbolischen Preis öffentlich verkauft. Was übrig bleibt, wird am Jahresende ins Altpapier gehen müssen.

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Von Stellichte aus in die andere Richtung

10/2018 - Stellichte war bereits im Juni Station auf der Monatswanderung, aber da ging es von Sieverdingen aus an der Lehrde entlang. Im Oktober war der Startpunkt der FORUM-Gruppe um Wanderführer Peter Kloy in Stellichte. Von dort ging es nach Wehnsen und anschließend zur Kaffeepause nach Kettenburg. Zum Wandern war das Wetter ausgezeichnet. Fast fünfzig Interessierte nutzten die Gelegenheit und hatten eine schöne Tour, die Peter Kloy wie immer gründlich vorbereitet hatte: Er geht die Strecke zwei bis drei Tage vorher noch einmal ab, um sicherzustellen, dass die Wege überall in Ordnung sind.

 

"Pharos" und "Die Insel" sind unerwartet Verwandte

10/2018 - Als der junge Arno Schmidt noch Erzählungen als Geschenke für seine Frau Alice verfasste, war bereits erkennbar, wie talentiert er mit Sprache umgehen konnte. "Die Insel" war so ein Frühwerk, das 1937 ganz im romantischen Stil einer Abenteuergeschichte wie bei Jules Verne geschrieben wurde. Wenige Jahre später entstand vermutlich in Cordingen das düstere "Pharos oder von der Macht der Dichter", in dem der heute bekannte Arno Schmidt schon deutlicher erkennbar war. In der Reihe "Arno Schmidt les'n" stellten Dr. Wolfgang Brandes und Torsten Kleiber beim FORUM die beiden Texte vor.

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Nach Blainville?! Links abbiegen und dann geradeaus!

09/2018 - Auch in diesem Sommer besuchte eine Bomlitzer Gruppe wieder die Partnerstadt Blainville sur Orne. Der Weg ist laut Schild scheinbar einfach: In der Bomlitzer Ortsmitte starten, anschließend links und dann die Kleinigkeit von 895 km geradeaus. Es lohnt sich aber: Rund dreißig Personen besuchten die Stadt in der Normandie, an deren Strand 1944 die Alliierten landeten und die Befreiung von den Nazis einleiteten, und pflegten Bekannt- und Freundschaften mit den französischen Partnern. Auf der Rückfahrt gab es einen Abstecher nach Paris, das 240 km entfernt und auf dem Heimweg liegt.

 

Ein beklemmendes und auch lebendiges Zeitdokument

09/2018 - Klaus Seckel vom Gut Charlottenthal bei Dorfmark war 16 Jahre alt, als er 1945 in Auschwitz zu Tode kam. Seine Eltern hatten ihn in einem niederländischen Internat vor den Nazis schützen wollen, wo er auch einige Jahre verbrachte. In dieser Zeit schrieb er Tagebücher, in denen er lebendig, feinsinnig und auch altersgemäß seinen Alltag beschrieb: Greifbar werden seine Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen, sein Heimweh und seine beklemmende Erkenntnis, wie Schritt für Schritt die alltägliche Bedrohung durch die Nazis wuchs. Dr. Wolfgang Brandes stellte die Tagebücher beim FORUM in einer Lesung vor: ein Zeitdokument, das Schullektüre werden sollte.

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